Löschau, Siegbert (1966)
* 1929 westl. Dresden als Sohn eines Drehers. Anfang 1945 in die KPD. 1948 Abitur, studierte anschließend Chemie an TH Dresden. Wurde 1952 Diplomchemiker, dann Mitarb. in Abt. Grundstoffindustrie des ZK der SED. 1954 bis 1960 im VEB Mansfeld-Kombinat (Eisleben) vom Laborarbeiter zum Hüttendirektor aufgestiegen. Wurde Dr.-Ing. an Bergakademie Freiberg. Sept. 1960 bis Dez. 1962 Stellv. Abt.-Leiter innerhalb der HA Chemie im Volkswirtschaftsrat. Seit 1962 in SED-Bezirksleitg. Halle, seit Jan. 1963 Kandidat des ZK. Jan. 1963 bis Dez. 1965 Werksdirektor der Leuna-Werke. Seit 22. 12. 1965 Minister für chemische Industrie, Mitgl. des Präsidiums des Ministerrates.
Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 292
Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider.
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Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/loeschau-siegbert verwiesen.