Nagel, Otto (1966)
Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965
* 27. 9. 1894 in Berlin als Sohn eines Tischlers, Glasmacherlehre, 1907 SAJ; Kunstmaler, KPD, Freundschaft mit Zille und Käthe Kollwitz. In der NS-Zeit Arbeitsverbot, vorübergehend im KZ Sachsenhausen. Nach 1945 KPD/ SED, 1946 Abg. des Landtages Brandenburg, 1949–1954 Abg. der Volkskammer. Gründungsmitgl. und Mitgl. des Präsidialrates des Kulturbundes. Gründungsmitgl. der Deutschen ➝Akademie der Künste in Ostberlin. 1953–1955 1. Vors. des Verbandes ➝Bildender Künstler Deutschlands. 1956–1962 Präsident der Akademie der Künste, 1962 Vizepräsident. 1948 Professor. 1950 Nationalpreis. N. wurde in den zwanziger Jahren bekannt als Maler sozialkritischer Großstadt- und Arbeitermotive („Maler des Berliner Wedding“). In der SBZ versuchte er mit geringem Erfolg, positiv wirkende Bilder vom sozialistischen Aufbau, von Aktivisten usw. zu malen.
Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 327
Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider.
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Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/nagel-otto verwiesen.