DDR von A-Z, Band 1966

Projektierungsbüros (1966)

 

 

Siehe auch:


 

Die Projektierung von Industrieanlagen, Bauten und neuen Erzeugnissen geschieht in der SBZ in der Regel nicht in betriebseigenen P. der Produktionsbetriebe, sondern in rechtlich selbständigen P., die meistens einer Vereinigung Volkseigener Betriebe angeschlossen sind. Für fast jeden Industriezweig gibt es ein zentrales P., das in der Regel Zweigstellen unterhält. Der Mangel an Projektierungsingenieuren war jedoch der Anlaß für die Bildung von ehrenamtlichen P. und Konstruktionsbüros in den Industriebetrieben. Die Ingenieure sollen dort außerhalb der Arbeitszeit unentgeltlich tätig sein. (Gesellschaftliche Büros)


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 373


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.