DDR von A-Z, Band 1966

Roscher, Paul (1966)

 

 

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969


 

* 17. 9. 1913 in Pockau/Erzgeb. als Sohn des späteren kommun. Funktionärs Max R., Volksschule, Maschinenschlosser, 1928 KJV, 1932 KPD. Nach 1933 zu 2½ Jahren Zuchthaus verurteilt, Kriegsdienst im Strafbat. 999, bis 1947 in franz. Gefangenschaft. SED. Seit 1947 hauptamtlicher Funktionär der SED, u. a. Mitarbeiter der SED-Bezirksleitung Leipzig. 1952–1955 Sekr. f. Landwirtschaft d. SED-Bezirksltg. Leipzig, danach bis 1958 in d. gleichen Funktion i. d. Bezirksltg. Erfurt. 1958–1959 2. Sekretär der SED-Bezirksleitung Erfurt. Von Aug. 1959 bis Febr. 1963 1. Sekr. der SED-Bezirksleitung Gera, danach 1. Bez.-Sekr. in Chemnitz (Karl-Marx-Stadt). Seit Januar 1963 Mitgl. des ZK der SED. Seit Okt. 1963 Abg. der Volkskammer.


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 405


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/roscher-paul verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.