Schulze, Rudolph (1966)
Siehe auch das Jahr 1969
* 18. 11. 1918 in Chemnitz als Apothekersohn. Oberschulbesuch, doch fraglich, ob Abitur. War 1937 bis 1939 in Chemnitz, Drogistenlehre. 6 Jahre Wehr- und Felddienst. 1945 bis 1948 in sowjet. Kriegsgefangenschaft, Mitgl. der sowjethörigen Antifa. Ging 1948 in CDU, bald Funktionär. Seit 1948 Verw.-Angest. 1950 Bürgermeister von Schwarzenberg/Erzgeb. u. Kreisrat in Aue; auch Abg. des Sächs. Landtages und Sächs. Minister f. Handel u. Versorgung. Aus Ministeramt Okt. 1951 entlassen wegen „fahrlässiger“ Versorgungsgefährdung. 1952 bis 1955 stellv. Vors. des Rates des Bezirkes Leipzig. Seit 1952 im Hauptvorstand der CDU, seit 1954 in dessen Präsidium. 1955 bis 1958 Präs. der Industrie- und Handelskammer der SBZ. Danach Generaldirektor der „Intercontrol — Deutsche Warenabnahmegesellschaft“. Ab 1958 Mitgl. der Volkskammer. Seit Nov. 1963 Minister für Post- und Fernmeldewesen.
Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 417
Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider.
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Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/schulze-rudolph verwiesen.