DDR von A-Z, Band 1966

Sorgenicht, Klaus (1966)

 

 

Siehe auch die Jahre 1965 1969


 

* 24. 8. 1923 in Wuppertal als Sohn eines Musikers, Volksschule, kaufmännische Lehre, Soldat. Geriet während des zweiten Weltkrieges in sowjet. Kriegsgefangenschaft und wurde Mitgl. des NKFD. Seit 1945 KPD/SED. 1945/46 Bürgermeister von Güstrow, anschl. Landrat des Kreises Güstrow, 1949 bis 1951 Leiter der Hauptabt. Personal der Landesregierung Mecklenburg, 1952–1954 Leiter der Hauptabt. Kader und stellv. Leiter der Koordinierungs- und Kontrollstelle für die Arbeit der Verwaltungsorgane im Ministerium des Innern, anschl. Leiter der Abt. Staatl. Verwaltung (später Abt. für Staats- und Rechtsfragen) beim ZK der SED. Von 1955 bis 1959 außerdem Fernstudium an der Deutschen ➝Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft „Walter Ulbricht“. Seit Nov. 1958 Abg. der Volkskammer. Seit Nov. 1963 Mitgl. des Staatsrates.


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 427


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/sorgenicht-klaus verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.