Steiniger, Peter Alfons (1966)
Siehe auch das Jahr 1965
* 4. 12. 1904 in Karlsbad, als Sohn eines Kaufmanns, Gymnasium. Studium der Rechtswiss., Philosophie u. Volkswirtschaft, Dr. jur., Assistent a. d. Universität Bonn. Seit 1932 Richter am Amtsgericht Berlin-Wedding. 1933 „aus rass. Gründen“ entlassen. Danach Privatlehrer, Schriftsteller, Bankangest. Emigrierte, wurde tschech. Staatsangehöriger. Trat 1946 in die SED ein. 1945 Prof. an der Universität Berlin. 1946 bis 1952 Präs. der Verwaltungsakademie Forst-Zinna. Veröffentlichte 2 Schriften zur Verfassungsentwicklung der SBZ. Lehrte an der Parteihochschule der SED. 1949 bis 1950 Abg. der Provis. Volkskammer. Seit 1948 Prof. mit Lehrstuhl für Staats- und Rechtstheorie und Völkerrecht an der Humboldt-Univers. in Ostberlin. 1957 dort Dir. des Instituts für Staats- und Rechtstheorie, später des Instituts für Völkerrecht. 1954 Präs. der [S. 466]Liga für die ➝Vereinten Nationen. 1958 Mitgl. des Weltfriedensrates. Seit Juli 1963 Mitgl. des Komitees f. d. Solidarität mit dem spanischen Volk.
Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 465–466
Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider.
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Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/steiniger-peter-alfons verwiesen.