DDR von A-Z, Band 1969

Annaberg-Buchholz (1969)

 

 

Siehe auch das Jahr 1956


 

Stadt im sächsischen Bezirk Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), Kreisstadt, Hauptort des oberen Erzgebirges, mit (1967) 28.753 Einwohnern (1950: 36.660); Mittelpunkt der Posamentenindustrie und der Spitzenklöppelei, daneben Papierindustrie und Maschinenbau. AB. liegt im Gebiet des Uranbergbaus. 1496 gegründet, verdankt A. seine Entstehung dem Silberbergbau, die Spitzenklöppelei wurde nach Rückgang des Bergbaus 1561 eingeführt. 1945 wurde Annaberg mit der Nachbarstadt Buchholz vereinigt.

 

Literaturangaben

  • Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb.
  • Koenigswald, Harald von: Verschlossenes Land — Deutschland zwischen Ostsee und Erzgebirge. Bildband. 1. Aufl., Eßlingen 1964, Bechtle. 124 S., 192 Abb.

 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 27


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.