DDR von A-Z, Band 1969

Arbeitsgestaltung (1969)

 

 

Siehe auch die Jahre 1966 1975 1979 1985


 

Begriff im Bereich der Rationalisierung: Veränderung der betrieblichen Fertigungs- und Arbeitsbedingungen. Aufbauend auf den Ergebnissen des Arbeitsstudiums sollen durch die A. die technischen und organisatorischen Arbeitsabläufe mit dem Ziel hoher Wirtschaftlichkeit gestaltet werden. Erkenntnisse der Arbeitspsychologie und Arbeitsphysiologie sollen dabei Berücksichtigung finden. Als Grundforderungen einer A. nach sozialistischen Prinzipien werden z. B. genannt: Rationalisierungsmaßnahmen zur Erhöhung der Effektivität vorhandener Produktions- und Arbeitsmittel, zweckmäßige Entwicklung und Konstruktion von Produktionseinrichtungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen, rationelle Teilung und Kooperation der Arbeit, Sicherung eines kontinuierlichen Arbeitsablaufes. — Gleichzeitig mit dem Wirksamwerden von Maßnahmen der A. sollen die Arbeitsnormen verändert, d.h. die Zeitvorgaben gekürzt werden.


 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 35


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.