DDR von A-Z, Band 1969

Aschersleben (1969)

 

 

Siehe auch das Jahr 1956


 

Stadt im sachsen-anhaltischen Bezirk Halle, Kreisstadt, am Nordostrand des Unterharzes, an der Eine, mit (1967) 37.488 Einwohnern (1950: 39.012); St.-Stephanie-Kirche (15. Jh.), Rathaus (16. Jh.), mittelalterlicher Mauerring; Solbad Wilhelmsbad mit radioaktiver Heilquelle; bedeutender Kalibergbau, daneben Maschinen-, papierverarbeitende und Textilindustrie, Samenzucht. Erstmals im 9. Jh. bezeugt, ist A. seit 1175 Stadt. 1648 kam A. an die Hohenzollern und verblieb seitdem bei Brandenburg-Preußen, seit 1815 innerhalb der Provinz Sachsen.

 

Literaturangaben

  • Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb.
  • Koenigswald, Harald von: Verschlossenes Land — Deutschland zwischen Ostsee und Erzgebirge. Bildband. 1. Aufl., Eßlingen 1964, Bechtle. 124 S., 192 Abb.

 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 50


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.