DDR von A-Z, Band 1969

Burg (1969)

 

 

Siehe auch das Jahr 1956


 

Stadt im sachsen-anhaltischen Bezirk Magdeburg, Kreisstadt, beiderseits der Mündung der Ihle in den Elbe-Havel-Kanal, mit (1967) 29.989 Einwohnern (1950: 30.314); Nikolai- (12. Jh.) und Liebfrauenkirche (14. Jh.); vielseitige Industrie: Schuhe, Bleche, Leder, Eisenwaren, Maschinen, Möbel, Tuche.

 

B., im 10. Jh. erstmals urkundlich erwähnt, war seit Anfang des 13. Jh. im Besitz des Erzstiftes Magdeburg und erhielt im selben Jh. Stadtrecht. 1688 fiel die Stadt an Brandenburg, seit 1815 gehörte sie zur preußischen Provinz Sachsen.

 

Literaturangaben

  • Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb.

 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 131


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.