DDR von A-Z, Band 1969

Deutsche Handelsbank AG (1969)

 

 

Siehe auch:

  • Deutsche Handelsbank Aktiengesellschaft (DHB): 1975 1979 1985

 

Gegründet wurde die DIIB am 23. 2. 1956. Sie hat ihren Sitz in Ost-Berlin. Das Aktienkapital beträgt 30 Mill. M. Ihre Aufgabe ist die Abwicklung aller mit der Einfuhr, Ausfuhr und dem Transithandel gegenüber den westlichen („kapitalistischen“) Ländern zusammenhängenden bankmäßigen Operationen (Finanzierung, Diskontierung von Wechseln, Eröffnung und Bestätigung von Akkreditiven usw.). In ihrer Tätigkeit hat sie sich nach den Weisungen der Staatsbank und des Ministeriums der Finanzen zu richten, insbesondere soweit Anweisungen im Rahmen des Valutamonopols des Staates und des Zentralplanes gegeben werden. Um das Zustandekommen von Import- und Exportgeschäften mit Handelspartnern in den „kapitalistischen“ Ländern zu erleichtern, hat man der Bank den Rechtsstatus einer Aktiengesellschaft gegeben. (Deutsche Außenhandelsbank AG, Banken)


 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 147


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.