Dickel, Friedrich (1969)
Siehe auch die Jahre 1965 1966
* 9. 12. 1913 in Wuppertal-Vohwinkel. Minister des Innern und Chef der DVP seit 1963. Vermutlich Mitgl. des Nationalen Verteidigungsrates. Mitgl. des Ministerrates. Generaloberst seit 1967. Mitgl. der SED seit 1946, des ZK der SED seit 1967. Abg. der Volkskammer seit 1967.
Gießerlehre, 1928 KJVD, 1931 KPD. 1932 nach England, 1933 in Deutschland inhaftiert, Emigration nach Westeuropa. 1936 Teilnahme am span. Bürgerkrieg, 1937 in die SU. Besuch von Partei- und Militärschulen. Studium der Hochfrequenztechnik. Seit 1942 Lehrer an Antifa-Schulen für deutsche Kriegsgefangene. — Nach 1945 Teilnahme am Aufbau von DVP und KVP. 1949 VP-Inspekteur und Leiter der Politschule in Torgau, seit 1951 in Berlin-Treptow. 1952 Generalmajor der KVP und stellv. Leiter der Politverwaltung. Ab 1957 mehrmals zu Stabsoffizier-Lehrgängen in die SU, danach Dipl.-Militärwissenschaftler. 1959 1. Stellv. des Ministers f. Verteidigung, seit 1963 Minister des Inneren.
[S. 757]Auszeichnungen: Vaterl. Verdienstorden in Silber, Banner der Arbeit.
Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 756–757
Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider.
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Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/dickel-friedrich verwiesen.
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