DDR von A-Z, Band 1969

Dieckmann, Johannes, Dr. (1969)

 

 

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* 19. 1. 1893 in Fischerhude bei Bremen. Stellv. Vors. der LDPD seit 1949, Stellv. d. Vors. des Staatsrates seit 1960, Abg. und Präsident der Volkskammer seit 1949.

 

Gymnasium und Studium der Volkswirtschaft und Philologie. Parteisekretär, später Generalsekretär der Deutschen Volkspartei für die Bezirke Niederrhein, Hannover und Sachsen. Mitarbeiter Stresemanns. 1933 bis 1945 Geschäftsführer von Verbänden der Kohlewirtschaft. — Nach 1945 LDPD, Mitgl. des Landesvorstandes Sachsen, des Zonenvorstandes und der Reichsleitung der LDPD. 1946 sächsischer Landtagsabgeordneter. 1948 stellv. Ministerpräsident von Sachsen und Justizminister. 1948–1949 Mitgl. der DWK. Seit 7. 10. 1949 Abg. und Präsident der Volkskammer. 1953 Dr. jur. h.c. 1963–1968 Präsident der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft. Gestorben am 22. 2. 1969.

 

Auszeichnungen: u.a. Vaterl. Verdienstorden in Gold und die Ehrenspange, zweimal Banner der Arbeit.


 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 757


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/dieckmann-johannes verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.