DDR von A-Z, Band 1969

Ehrennadel für besondere Leistungen im Jagdwesen der DDR (1969)

 

 

Wird seit dem 1. 9. 1967 auf Vorschlag der Jagdbehörden, Jagdgesellschaften, staatlichen Forstwirtschaftsbetriebe, der VVB Forstwirtschaft und der den obersten Jagdbehörden direkt unterstellten Einrichtungen von der obersten Jagdbehörde (Jagd) an Personen in Bronze, Silber und Gold verliehen, die

 

a) ausgezeichnete Leistungen in der patriotischen Erziehung und Ausbildung in den Jagdgesellschaften auf weisen;

 

b) durch hervorragende Forschungs- und Entwicklungsergebnisse wesentlich zur Entwicklung des Jagdwesens beitragen;

 

o) hervorragende Ergebnisse auf jagdwirtschaftlichem Gebiet erzielten;

 

d) durch vorbildliche Arbeit bedeutend zur Festigung der jagdlichen Organisation beitrugen;

 

e) hervorragende Ergebnisse bei der Züchtung und Haltung von Jagdgebrauchshunden erreichten;

 

f) vorbildliche Erfolge beim Aufbau der Falknerei und ausgezeichnete Arbeit als Frettierer zeigten.

 

Sie besteht aus dem Jagdabzeichen der „DDR“ in Schildform, deren unterer Teil die Landesfarben mit dem Staatswappen enthält, während der obere Teil die linke Seitenansicht des Kopfes eines Rothirsches darstellt, eingerahmt durch einen doppelten Eichenlaubkranz.


 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 163


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.