DDR von A-Z, Band 1969

Eisleben (1969)

 

 

Siehe auch das Jahr 1956


 

Stadt im sachsen-anhaltischen Bezirk Halle, Kreisstadt, am Ostrand des Unterharzes, westlich des Süßen Sees, mit (1967) 31.541 Einwohnern (1950: 28.477): Bergstadt mit mittelalterlichem Kern und Luther-Gedenkstätten, u.a. Geburts- und Sterbehaus; Mittelpunkt des Mansfelder Kupferschiefergebietes mit bedeutendem Kupferbergbau.

 

E., 974 erstmals erwähnt, wurde im Mittelalter zu einer bedeutenden Bergstadt. E. kam 1780 an Kursachsen, 1815 an Preußen.

 

Literaturangaben

  • Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb.
  • Koenigswald, Harald von: Verschlossenes Land — Deutschland zwischen Ostsee und Erzgebirge. Bildband. 1. Aufl., Eßlingen 1964, Bechtle. 124 S., 192 Abb.

 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 167


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.