DDR von A-Z, Band 1969

Fakultäten, Ingenieurökonomische (1969)

 

 

Das Studium der Ingenieurökonomie, das 5 Jahre dauert, ist an der Universität Rostock, der TU Dresden, der Bergakademie Freiberg, den TH Leuna-Merseburg, Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) und der F. für Verkehrswesen Dresden möglich, die IF. besitzen; es ist eine ökonomische, auf einen bestimmten Industriezweig (z. B. Maschinenbau, Chemische Industrie, Energetik, Elektrotechnik, Bauwesen) bezogene Ausbildung, die mit der Vermittlung naturwiss. und techn. Kenntnisse verknüpft ist. Die Absolventen erwerben den akademischen Grad Diplomingenieurökonom (Dipl.-Ing. oec.). Die Promotion schließt mit dem Dr. rer. oec. ab.

 

Die IF. der TU Dresden legte Anfang Juli 1968 ein Modell der künftigen ingenieurökonomischen Ausbildung vor, nach dem auch an anderen Universitäten und Hochschulen ab 1. 9. 1968 gelehrt werden soll. Es wird als erstes umfassendes Ergebnis der Hochschulreform auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften gewertet. (Akademische Grade)


 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 183


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.