DDR von A-Z, Band 1969

Forschungsrat der DDR (1969)

 

 

Siehe auch:


 

Nach der Auflösung des Zentralamtes für Forschung und Technik bei der Staatlichen Plankommission konstituierte er sich 1957 zunächst als Beirat für naturwiss.-technische Forschung und Entwicklung beim Ministerrat und erhielt am 7. 1. 1965 ein Statut. Der F. ist ein zentrales Organ des Ministerrates und das höchste beratende Gremium für alle Fragen der naturwiss. und techn. Forschung, das seit dem 1. 9. 1966 auch die Aufgaben des Wissenschaftlichen Rates für die friedliche Anwendung der Atomenergie wahrnimmt. Seit dem 2. 9. 1966, an dem die neue Berufungsperiode des F. begann, ist das vom Vorsitzenden, Prof. Dr. Steenbeck, geführte Präsidium oberstes Leitungsorgan, dem der wesentlich erweiterte Vorstand und die Gruppen mit den ihnen zugeordneten Zentralen Arbeitskreisen für Forschung und Technik (ZAK) nachgeordnet sind. (Forschung)


 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 217


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.