Gesellschaft für kulturelle Verbindungen mit dem Ausland (1969)
Siehe auch:
Wichtiges Instrument der Auslandspropaganda, gegründet am 7. 6. 1952. Nur bis 1955 pflegte sie vorwiegend Beziehungen zu Staaten des Ostblocks. Ihre wichtigste Aufgabe ist es, „die Politik der friedlichen Koexistenz, der gegenseitigen Verständigung und der Freundschaft unter den Völkern zu popularisieren“. Seit Okt. 1958 gründete die G., um die kulturell getarnte Propaganda in besonders wichtigen nichtkommun. Staaten zu verstärken, mehrere Freundschaftsgesellschaften und Freundschaftskomitees. Am 15. 12. 1961 war die G. an der Gründung der Liga für Völkerfreundschaft beteiligt. Mit ihr zusammen lenkt und unterstützt die G. die Propaganda und Infiltration, die von diesen Freundschaftsgesellschaften und -komitees ausgeht. Die G. hat Zweigstellen in den Bezirken. — Präsident: Der Altkommunist Robert Alt (SED); Generalsekr.: Herbert Meyer. Eine Hilfsorg. der G. ist der Arbeitskreis zur Pflege der deutschen Sprache und Kultur. (Gesellschaft „Neue Heimat“)
Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 240
| Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft (DSF) | A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z | Gesellschaft für Sport und Technik (GST) |