DDR von A-Z, Band 1969

Greiz (1969)

 

 

Siehe auch das Jahr 1956


 

Stadt im thüringischen Bezirk Gera, Kreisstadt, an der Weißen Elster, mit [S. 257](1967) 39.658 Einwohnern (1950: 42.520); mit Unterem (19. Jh.) und überragt vom Oberen Schloß (1697–1714); bedeutende Textil-, daneben Maschinen-, Papier- und chemische Industrie und Feuerungsbau. Aus einer für 1225 bezeugten Burg Groiz hervorgegangen, entstand die Stadt, die im 13. Jh. in Reußischen Besitz kam und bis 1918 Residenz der Fürsten Reuß ältere Linie war. Seit 1920 gehörte G. zu Thüringen.

 

Literaturangaben

  • Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb.
  • Koenigswald, Harald von: Verschlossenes Land — Deutschland zwischen Ostsee und Erzgebirge. Bildband. 1. Aufl., Eßlingen 1964, Bechtle. 124 S., 192 Abb.

 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 256–257


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.