DDR von A-Z, Band 1969

Grundstoffindustrie (1969)

 

 

Siehe auch die Jahre 1975 1979 1985


 

Industriebereich, dem die Industriezweige zugeordnet sind, die überwiegend Grundstoffe und Hilfsmaterialien zur Weiterverarbeitung gewinnen. In Mitteldeutschland zählen zur G. die Energieerzeugungswirtschaft, der Bergbau, die Metallurgie (d.s. die metallerzeugenden Zweige), die Chemische Industrie und die Baumaterialindustrie. In der G. waren 1966 744.000 Arbeitnehmer tätig. Der Anteil an der Industrieproduktion betrug fast 30 v. H. Von den 1.820 Betrieben der G. sind 670 volkseigen, ebenfalls 670 sind halbstaatliche Betriebe. (Industrie)


 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 261


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.