DDR von A-Z, Band 1969

Heidenreich, Gerhard (1969)

 

 

* 5. 10. 1916 in Breslau. 1. Sekretär der Kreisleitung der SED im Ministerium für Staatssicherheit. Mitgl. der SED seit 1946, Kandidat des ZK der SED von 1950 bis 1963, seitdem Mitgl.

 

Berufsausbildung als Ofensetzer. Nach 1926 in der kommun. Jugendbewegung. 1934 aus politischen Gründen zu 2 Jahren Gefängnis verurteilt. Nach 1945 KPD/SED. Nach Umsiedlung in Plauen Mitbegründer und Leiter des antifaschistischen Jugendausschusses. 1947–1954 Funktionen in der FDJ-Führung, zeitweilig Sektorenleiter in der Kaderabteilung des ZK der SED. Seit 1949 im Ministerium f. Staatssicherheit.

 

Auszeichnungen: u.a. Vaterl. Verdienstorden in Bronze.


 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 761


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/heidenreich-gerhard verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.