DDR von A-Z, Band 1969

Heinz, Wolfgang (1969)

 

 

Siehe auch die Jahre 1965 1966


 

* 18. 5. 1900 in Pilsen. Schauspieler, Intendant. Mitgl. der SED seit 1954.

 

1926 Regisseur am Deutschen Theater Berlin unter Max Reinhardt. 1930 KPD, 1933 KPÖ und Emigration: Schweiz und Holland. 1948 Leiter der Wiener Scala. 1954 Rückkehr an das Deutsche Theater Berlin. 1958–1962 Direktor der Ostberliner Schauspielschule. 1962 Intendant der Berliner Volksbühne. Seit 1963 als Nachfolger von Langhoff Intendant des Deutschen Theaters und der Kammerspiele. Seit 1961 Mitgl. der Deutschen Akademie der Künste, seit 1965 ständiger Sekretär der Sektion Darstellende [S. 762]Kunst. Seit Gründung des Verbandes der Theaterschaffenden 1966 dessen Präsident.

 

Auszeichnung: Vaterl. Verdienstorden in Gold.


 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 761–762


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/heinz-wolfgang verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.