Hochschule für Ökonomie (1969)
Siehe auch:
- Hochschule für Ökonomie (HfÖ): 1975
In Berlin-Karlshorst, seit 1956. Rechtsnachfolgerin der im Herbst 1950 gegründeten Hochschule für Planökonomie. Am 1. 8. 1956 mit der H. für Finanzwirtschaft Potsdam zur HfÖ. vereinigt, in die auch am 31. 8. 1958 die Hochschule für Außenhandel Berlin-Staaken eingegliedert wurde. Sie bildet „Kader“ für die Volkswirtschaftsplanung, die Planung wichtiger Wirtschaftszweige, die Arbeitskräfteplanung u. dgl. aus, ferner Statistiker, Industrie- und Finanzökonomen und Ökonomen für andere Wirtschaftszweige. An der HfÖ. kann der „Dr. rer. oec.“ und „Dr. rer. oec. habil.“ erworben werden. Fachrichtungen: Außenhandels-, Binnenhandels-, Finanz-, Industrieökonomik, Volkswirtschaft. Von 1950 bis 1965 absolvierten diese größte wirtschaftswissenschaftliche Hochschule in Mitteldeutschland: 3.225 Studenten im Direktstudium, 3.042 im Fernstudium. Im Studienjahr 1967/68 nahmen 350 Studenten ein Direkt-, 450 ein Fernstudium auf. Die HfÖ. begann bereits 1964 mit der Ausbildung von Studenten auf dem Gebiet der ökonomischen Datenverarbeitung und entwickelt sich zu einem Zentrum der marxistisch-leninistischen Organisationswissenschaften.
Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 274