DDR von A-Z, Band 1969

Hoffmann, Karl-Heinz (1969)

 

 

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* 28. 11. 1910 in Mannheim. Minister für Nationale Verteidigung seit 1960. Vermutlich Mitgl. des Nationalen Verteidigungsrates. Armeegeneral seit 1961. Mitglied der SED seit 1946, Kandidat des ZK der SED von 1949 bis 1952, seitdem Mitglied. Abg. der Volkskammer seit 1950.

 

Maschinenschlosser, 1926 KJVD, 1930 KPD, 1935 Emigration in die SU. Besuch der Frunse-Akademie. 1936–1937 zunächst Bataillonskommandeur, dann Politkommissar im Span. Bürgerkrieg. Flucht über Frankreich 1939 in die SU. 1941–1943 Besuch der Kominternschule. — 1945 Rückkehr in die SBZ, 1946 Mitarb. beim SED-Parteivorstand, 1947–1949 Sekretär der Bezirksleitung Berlin, dann ständiger Vertreter des Leiters der Deutschen Verw. des Inneren und Leiter der Hauptabt. Polit-Kultur in der Hauptverw. der Volkspolizei. Febr. 1950 Leiter u. Generalinspekteur der Hauptverw. für Ausbildung und damit Chef der KVP. Seit 1952 Generalleutnant der KVP und Stellv. d. Ministers des Inneren. Seit Okt. 1953 auch Chef der KVP-See und KVP-Luft. Nach mehreren Lehrgängen an der sowj. Militärakademie: Dipl.-Militärwissenschaftler. Nach Gründung der NVA am 18. 1. 1956 als Generalleutnant Chef des Heeres und Vertr. der DDR im Stab des Oberkommandos d. Warschauer Beistandspaktes. Seit 1958 Chef des Stabes der NVA. 1. 10. 1959: Generaloberst. Seit 14. 7. 1960 Minister.

 

Auszeichnungen: u.a. Rotbannerorden der SU, Vaterl. Verdienstorden in Gold, zweimal: Banner der Arbeit.


 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 762


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/hoffmann-heinz verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.