DDR von A-Z, Band 1969

Institut für Sozialhygiene (1969)

 

 

Siehe auch:

  • Institut für Sozialhygiene: 1975
  • Institut für Sozialhygiene und Organisation des Gesundheitsschutzes: 1979 1985

 

1960 durch Aufspaltung (um dem Muster der SU zu entsprechen) hervorgegangen aus der „Akademie für Sozialhygiene, Arbeitshygiene und Ärztliche Fortbildung“, die 1948 in Berlin-Lichtenberg eingerichtet worden war. Sie war personell und sachlich mit wissenschaftlichen Arbeitsmitteln vorzüglich ausgestattet, dem Gesundheitsminister unterstellt und konnte durch befähigte Mitarbeiter manches an gesundheitlichen Gesichtspunkten durchsetzen. Es war das einzige I. so umfassender Art im deutschen Sprachgebiet. Das jetzige IfS. hat im Konkurrenzkampf der Fachvertreter keine entsprechende Position zu gewinnen vermocht. Dir.: Prof. Dr. Erwin Marcusson (SED). (Akademie für Ärztliche Fortbildung, Arbeitshygiene, Gesundheitswesen)


 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 291


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.