DDR von A-Z, Band 1969

Liga für Völkerfreundschaft (1969)

 

 

Siehe auch die Jahre 1963 1965 1966 1975 1979


 

Gegr. am 15. 12. 1961 (unter wesentlicher Beteiligung der Gesellschaft für kulturelle Verbindungen mit dem Ausland) als Dachorganisation für die internationalen Freundschaftsgesellschaften (Auslandspropaganda). Die LfV. soll „die Bestrebungen der in der DDR bestehenden Gesellschaften für Freundschaft und kulturelle Verbindungen mit dem Ausland vereinigen und repräsentieren“ („Deutsche Außenpolitik“, Nr. 1/1962). Laut Otto ➝Winzer („Neues Deutschland“ vom 26. 5. 1962) ist die wichtigste Aufgabe der LfV., im Ausland für „die Anerkennung der Souveränität der DDR“ zu wirken. Präsident der LfV.: bis Jan. 1964 Philipp Daub, danach Paul Wandel; Generalsekretär: Herbert Schönfeld (SED).

 

Die LfV. verlegt die Monatsschriften: „DDR in Wort und Bild“ (in deutsch, chinesisch, polnisch, russisch, tschechisch) und „DDR-Revue“ (in deutsch, arabisch, dänisch, englisch, finnisch, französisch, schwedisch, spanisch). Ferner gibt sie die monatl. Pressekorrespondenz „Informationsbulletin“ heraus, die an alle wichtigen Redaktionen, Rundfunksender u.ä. in der Welt geht. Auch verbreitet sie Broschüren, Bild- und Aufsatzmatern und betreut ausländische Gäste.


 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 375


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.