DDR von A-Z, Band 1969

Mehrwerttheorie (1969)

 

 

Siehe auch die Jahre 1975 1979


 

Nach der von Marx entwickelten M. ist die kapitalistische Warenproduktion dadurch gekennzeichnet, daß die Lohnarbeiter nur einen Teil des durch ihre Arbeit geschaffenen Wertes als Bezahlung erhalten. Den Mehrwert, der als Differenz zwischen geschaffenem Wert und in Form des Lohnes erstattetem Wert definiert wird, eignen sich die Produktionsmittelbesitzer unentgeltlich an, da nach marxistisch-leninistischer Auffassung nur die Arbeitskraft Quelle von Wert sein kann. Die Schaffung und Aneignung von Mehrwert wird als Hauptziel der kapitalistischen Produktion angesehen. (Politische Ökonomie)


 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 407


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.