DDR von A-Z, Band 1969

Mutter und Kind (1969)

 

 

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966


 

Das System des „Gesundheitsschutzes für MuK.“ ist wesentlich bestimmt von dem Streben, jede erreichbare Arbeitskraft wirtschaftlich zu nutzen (Frauen), dennoch aber die Geburtenhäufigkeit zu fördern (Bevölkerung) und die Gesundheitsgefahren für Mütter und Kinder zu mindern. Unter den Einrichtungen hierfür sind besonders zu nennen Schwangerenberatung, neuerdings auch Schwangerschaftsverhütung unter ärztlicher Kontrolle, Dispensaires für MuK., Krippen und Kindergärten, zumal in betrieblicher Bindung, aber auch als kommunale Einrichtungen. Dazu treten zahlreiche Bestimmungen des Arbeitsschutzes und schließlich einmalige Beihilfen für „kinderreiche Mütter“ (von der Geburt des 1. Kindes an) neben staatlichem Kindergeld. (Mutterschutz, Gesundheitswesen)

 

Literaturangaben

  • Weiss, Wilhelm: Das Gesundheitswesen in der sowjetischen Besatzungszone. 3., erw., von Erwin Jahn völlig umgearb. Aufl. (BB) 1957. Teil I (Text) 98 S., Teil II (Anlagen) 189 S.

 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 435


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.