DDR von A-Z, Band 1969

Pirna (1969)

 

 

Siehe auch das Jahr 1956


 

Stadt im sächsischen Bezirk Dresden, Kreisstadt, am Austritt der Elbe aus der Sächsischen Schweiz (Elbsandsteingebirge), mit (1967) 44.604 Einwohnern (1950: 38.676); überragt vom Schloß Sonnenstein (16. Jh.), ehem. Dominikanerkloster (14. Jh.), spätgotische Stadtkirche (16. Jh.), Rathaus (16. Jh.), Bürgerhäuser im Renaissance-Stil. Bedeutende Sandstein-, Kunstseiden-, Zellstoff- und Papierindustrie, ferner Glasindustrie u. Maschinenbau. P. gehörte bereits Anfang des 13. Jh.s zur Mark Meißen, erhielt Mitte des 13. Jh.s Stadtrecht und wechselte in der Folgezeit häufig den Landesherrn. Die im Mittelalter blühende Stadt war durch den Dreißigjährigen Krieg in Verfall geraten.


 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 472


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.