DDR von A-Z, Band 1969

Rudolstadt (1969)

 

 

Siehe auch das Jahr 1956


 

Stadt im thüringischen Bezirk Gera, Kreisstadt, am Zusammenfluß von Saale und Schwarza, mit (1967) 30.905 Einwohnern (1950: 28.234); überragt vom Schloß Heidecksburg (im 18. Jh. neu erbaut mit schönen Barocksälen), gotische Stadtkirche, Schloß Ludwigsburg; bedeutende Industrie in R.-Schwarza: Kunstfaserwerk „Wilhelm Pieck“, Porzellanindustrie, Röntgenröhrenfabriken, Klavierbau.

 

R. wurde 800 erstmals urkundlich erwähnt und wird 1331 als Stadt bezeugt. Von 1573 bis 1918 war R. Residenz der Fürsten von Schwarzburg-R. 1794 kam es hier zur ersten Begegnung zwischen Goethe und Schiller. Seit 1920 gehört die Stadt zu Thüringen.


 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 538


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.