DDR von A-Z, Band 1969

Schulze, Rudolph (1969)

 

 

Siehe auch das Jahr 1966


 

* 18. 11. 1918 in Chemnitz. Minister für Post- und Fernmeldewesen seit 1963. Mitgl. der CDU seit 1948, Mitgl. des Hauptvorstandes der CDU seit 1952, Mitgl. des Präsidiums des Hauptvorstandes der CDU seit 1954. Abg. der Volkskammer seit 1958.

 

Drogist. Kriegsdienst, bis 1948 in sowj. Gefangenschaft. 1948–1950 Verwaltungsangestellter, u.a. Bürgermeister. 1950 bis 1951 Minister für Handel und Versorgung des Landes Sachsen; wegen „fahrlässiger Gefährdung der Versorgung mit Kartoffeln“ entlassen. Danach im Rat des Bezirks Leipzig, Präsident der Industrie- und Handelskammer Ostberlin und Generaldirektor der Deutschen Warenabnahmegesellschaft in Ostberlin. Seit November 1963 in jetziger Funktion.

 

Auszeichnungen: u.a. Vaterl. Verdienstorden in Silber.


 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 770


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/schulze-rudolph verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.