DDR von A-Z, Band 1969

Sindermann, Horst (1969)

 

 

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1966


 

* 5. 9. 1915 in Dresden. 1. Sekretär der Bezirksleitung Halle der SED seit 1963. Mitgl. der SED seit 1946. Kandidat des ZK der SED von 1958 bis 1963, seitdem Mitgl. Kandidat des Politbüros seit 1963. Abg. der Volks[S. 772]kammer seit 1963. Mitgl. des Nationalrats der Nationalen Front.

 

Vor 1933 KJVD, KPD. Zwischen 1933 und 1945 fast ununterbrochen in Haft bzw. KZ. Nach 1945 KPD/SED. 1946–1947 Chefredakteur der SED-Zeitung „Volksstimme“ in Chemnitz, danach Chefredakteur des SED-Pressedienstes, anschl. Chefredakteur der SED-Zeitung „Freiheit“ in Halle. 1955 bis 1963 hauptamtl. Mitarb. des ZK der SED, seit 1957 Leiter der ZK-Abt. Presse u. Rundfunk bzw. Agitation u. Propaganda. Seit Febr. 1963 in jetziger Funktion.

 

Auszeichnung: Vaterl. Verdienstorden in Silber.


 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 771–772


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/sindermann-horst verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.