DDR von A-Z, Band 1969

Staßfurt (1969)

 

 

Siehe auch das Jahr 1956


 

Stadt im sachsen-anhaltischen Bezirk Magdeburg, Kreisstadt, an der Bode, mit (1967) 25.401 Einwohnern (1950: 27.877); Mittelpunkt des deutschen Kali- und Steinsalzbergbaus (seit Mitte des 19. [S. 610]Jh.), daneben chemische, Metall- und Rundfunkindustrie.

 

806 erstmals als Ort erwähnt, erlangte St. bereits im Mittelalter durch die Salzgewinnung zunehmende Bedeutung. Um 1680 kam die Stadt an Brandenburg, seit 1815 gehörte sie zur preußischen Provinz Sachsen.


 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 609–610


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.