DDR von A-Z, Band 1969

Steenbeck, Max, Prof. Dr. (1969)

 

 

* 21. 3. 1904 in Kiel. 1. Vors. des Forschungsrates beim Ministerrat seit 1965.

 

Studium der Physik, Promotion zum Dr. phil. 1928. Später Leiter des Stromrichterwerkes in Berlin-Siemensstadt. 1945 interniert, 1945–1956 Tätigkeit in der SU. Seit 1. 11. 1956 Prof. mit Lehrstuhl für Physik des Plasmas an der Univ. Jena. Direktor mehrerer Institute, so des I. für Reaktorbau in Berlin-Oberschöneweide. Seit Juni 1961 Vizepräs. d. DAW, 1962–1965 stellv. Vors., seit 1965 Vors. des Forschungsrates.

 

Auszeichnungen: u.a. Vaterl. Verdienstorden in Silber.


 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 772


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/steenbeck-max verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.