Technische Universität Dresden (1969)
Siehe auch die Jahre 1975 1979 1985
Sie wurde am 5. 10. 1961 zur TU erhoben (seit 1890 TH, hervorgegangen aus der 1814 gegründeten Industrieschule, 1828 Techn. Bildungsanstalt, 1851 Polytechn. Anstalt). Fakultäten im Studienjahr 1967/68: F. für Mathematik und Naturwiss.; F. für Bauwesen (beide F. entstanden aus der Teilung der F. für Kommunale Wirtschaft im Herbst 1949); F. für Maschinenwesen (seit 1952 selbständige F., vorher F. für Maschinenwesen und Elektrotechnik); F. für Elektrotechnik (1952 aus der F. für Maschinenwesen und Elektrotechnik herausgelöst); F. für Technologie (1954 aus der F. für Maschinenwesen herausgelöst); F. für Ingenieurökonomie (am 1. 9. 1953 eröffnet); F. für Forstwirtschaft in Tharandt (seit 1941 F., vorher, 1923, selbst. Forstl. Hochsch. Tharandt, am 1. 4. 1929 an die TH angegliedert, Ende August 1963 Verlegung der Forstwirtschaftl. F. der U. Berlin von Eberswalde nach Tharandt); F. für Berufspädagogik und Kulturwiss. (seit Herbst 1949 selbst. F., hervorgegangen aus der 1925 geschaffenen Kulturwiss. Abt. der TH); zur TU gehören die Hauptabt. Fern- und Abendstudium sowie Sozialistische Wirtschaftsführung und ein Industrie-Institut. Rektor der TU war im Studienjahr 1967/68 Prof. Dr. Fritz Liebscher.
90 v. H. der an der TU betriebenen Forschung sind auf Schwerpunktaufgaben ausgerichtet. Bis Ende 1965 Übernahmen 6 Fakultäten insgesamt 260 Forschungsaufträge aus den Bereichen der Industrie und Landwirtschaft, bestanden vertragliche Vereinbarungen mit über 20 VVB. Die wissenschaftliche Forschung konzentriert sich u. a. auf Entwicklung, Konstruktion und Anwendung der elektronischen Datenverarbeitung, Mechanisierung und Automatisierung von Produktionsprozessen, Strukturveränderungen der Energiewirtschaft, wiss. Gerätebau, wiss. Durchdringung der Produktion, Entwicklung hochproduktiver Technologien. Die Ende 1968 gegründete Sektion Arbeitswissenschaften soll zum arbeitswissenschaftlichen Zentrum in der „DDR“ und zur Hauptausbildungsstätte der Hochschulkader ausgebaut werden. Die TU ist „Träger des Vaterländischen Verdienstordens“.
Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 629
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