DDR von A-Z, Band 1969

Thorndike, Andrew (1969)

 

 

* 30. 8. 1909 in Frankfurt/Main. Drehbuchautor, Regisseur, 1. Vors. des Verbandes der Film- und Fernsehschaffenden seit 1967. Mitgl. der SED seit 1948.

 

Ab 1931 Mitarbeiter, von 1933 bis 1939 Generalvertreter der Werbefilmabt. der UFA. Kulturfilmredakteur. 1941 wegen des Verdachts auf Wehrkraftzersetzung kurz verhaftet, danach Einberufung zur Wehrmacht. 1945 sowj. Gefangenschaft, Antifaschüler. 1948 nach Deutschland zurück. Regisseur und Drehbuchautor („Unternehmen Teutonenschwert“, „Das russische Wunder“). Seit Jan. 1967 in jetziger Funktion.

 

Auszeichnungen: u.a. Leninpreis und Nationalpreis I. Kl.


 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 773


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/thorndike-andrew verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.