DDR von A-Z, Band 1969

Universität Rostock (1969)

 

 

Siehe auch das Jahr 1975


 

Sie besteht seit dem Jahre 1419 und wurde nach dem zweiten Weltkrieg am 25. 2. 1946 wiedereröffnet. Fakultäten im Studienjahr 1967/68: Philosophische; Mathematisch-Naturwiss.; Ingenieurökonomische (1951 als Wirtschaftswiss. F. eröffnet, seit 1. 9. 1963 Ingenieurökonom. F.); Theologische; Medizinische; Landwirtschaftliche (übernahm im Sommer 1950 Teile der Landwirtschaftl. F. der U. Greifswald); Technische (seit 1. 9. 1963, vorher Techn. F. für Schiffbau, 1953 Schiffbautechn. F.). Aufgelöst wurden: Rechts- und Wirtschaftswiss. F., im Herbst 1948 in Jurist. F. umgewandelt, im Herbst 1950 vorübergehend, Ende des Sommersemesters 1951 endgültig geschlossen; Pädagog. F., 1952 nach Greifswald verlegt, ein Pädagog. Institut in die Philosoph. F. eingegliedert; Gesellschaftswiss. F., im Herbst 1950 aufgelöst; Techn. F. für Luftfahrtwesen, am 1. 10. 1952 eröffnet, im Herbst 1953 als F. für Transportmaschinenbau, später Leichtbau und dann Luftfahrtwesen an die TH Dresden verlegt, dort 1961 aufgelöst; ABF „Ernst Thälmann“, geschlossen Mitte Juli 1963.

 

An der U. befinden sich ein Industrie-Institut (Fachrichtung: Allgem. Maschinenbau, Landtechnik) und seit Herbst 1967 ein Inst, für Sozialistische Wirtschaftsführung, das in 5wöchigen Kursen Führungskader des Schwermaschinen- und Anlagenbaus weiterbildet. 1967 wurden an der U. die Sektionen für Schiffstechnik und Elektronik gegründet. Im Juli 1968 wurde die Mathematisch-Naturwiss. F. aufgelöst. An ihre Stelle traten die 4 Sektionen für Biologie, Mathematik, Chemie und Physik. Sie sollen mit den seit 1967 bestehenden Sektionen Schiffstechnik und Technische Elektronik produktionswirksam zusammenarbeiten. Auf der ersten Arbeitssitzung des Wissenschaftlichen Rates (Januar 1969) wurden drei neue F. gebildet: F. für Mathematik, Naturwissenschaften und Technik; F. für Gesellschaftswissenschaften; F. für Medizin.

 

Im Studienjahr 1967/68 war Prof. Dr.phil. habil. Günter Heidorn Rektor der U.


 

Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 660


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.