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Die Kategorie Forschen bündelt Archive, Bibliotheken und wissenschaftliche Forschungseinrichtungen sowie Online-Portale.

 

In der Unterkategorie Wissenschaft werden universitäre und außeruniversitäre Forschungsinstitute aufgeführt, die sich mit der Geschichte Ostmitteleuropas, der Russischen Geschichte sowie der Geschichte der (post-) kommunistischen Länder und deren Folgen beschäftigen. Aufgenommen werden u.a. einschlägige Websites, Newsletter, Förderprogramme und Forschungsprojekte.

Unter Archive sind sowohl Online-Archive als auch wichtige länderspezifische Archive zu finden, welche die Hinterlassenschaften der kommunistischen Diktaturen aufbewahren und deren Bestände zum großen Teil erst nach 1990/91 zugänglich wurden.

Bibliotheken mit einem relevanten Bestand zur globalen Aufarbeitung der Kommunistischen Diktaturen sind Teil des Bereichs Forschen. Von großen Staatsbibliotheken reicht die Bandbreite bis zu kleinen Sammlungen von Aufarbeitungsinitiativen.

Forschungsinstitut

Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der TU Dresden

Das Logo des Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung  e.V. an der TU Dresden, Quelle Wikimedia Commons

Das HAIT beschäftigt sich mit der systematischen Untersuchung des Nationalsozialismus und des Kommunismus sowie den Voraussetzungen und Folgen beider Herrschaftssysteme. Als Weltanschauungs­diktaturen haben sie das 20. Jahrhundert entscheidend geprägt. Ihre Folgen stellen noch immer Hypotheken für Gegenwart und Zukunft dar. Im Mittelpunkt der Forschung stehen die politischen, sozialen und kulturellen Entwicklungen in totalitären Regimen. Untersucht werden ihre ideologischen und ideengeschichtlichen Voraussetzungen, ihre organisatorischen Strukturen sowie die konkreten Auswirkungen auf das Leben der Menschen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Analyse von Opposition und Widerstand gegen beide deutsche Diktaturen. Interdisziplinäre Forschungsansätze von Geschichts-, Politik-, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie vergleichende Perspektiven prägen die Forschungsfelder des Instituts, zu denen auch die kritische Auseinandersetzung mit dem politischen Extremismus in Geschichte und Gegenwart zählen. Die Forschungstätigkeit des Instituts wird nicht durch zeitliche Zäsuren begrenzt. Die Nachwirkungen der Diktaturen erfordern vielmehr eine differenzierte Betrachtung im Rahmen einer internationalen Transformationsforschung, die zu den Schwerpunkten des Instituts zählt. Dies betrifft auch aktuelle Herausforderungen und Gefährdungen der Demokratie durch autokratische Regime sowie durch extremistische, rassistische und antisemitische Einstellungen.

Institution(en):

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