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Radiofeature: Eigentum ist Diebstahl: Die frühen Sozialisten, Screenshot von Website von Bayern 2

Radiofeature

Eigentum ist Diebstahl: Die frühen Sozialisten

vom 19.07.2010 | Christian Feldmann

Die Kommunisten Marx und Engels hatten an ihren Vorgängern einiges auszusetzen: Einige beschimpften sie beispielsweise als soziale „Quacksalber, die mit allerhand Flickwerk, ohne jede Gefahr für Kapital und Profit, die gesellschaftlichen Mißstände aller Art zu beseitigen versprachen“. Dennoch übernahmen sie viel Ideengut der Vordenker.Das Feature des Bayerischen Rundfunks verfolgt die Spuren dieser Frühsozialisten. Dabei wird schnell klar, dass die Sehnsucht nach einem gerechten Idealstaats „so…

Screenshot des radioWissen-Features "Madame Mao" in der ARD Mediathek

Radiofeature

Madame Mao - Jiang Qing und die Kulturrevolution

vom 12.12.2016 | Isabella Arcucci

Ihre Haut ist weißer als die der anderen jungen Frauen an der kommunistischen Parteischule. Sie schminkt sich die Lippen rot und kleidet sich figurbetont. Dem Parteiführer Mao Zedong entgehen die Reize der jungen Jiang Qing nicht. Obwohl Mao zu dem Zeitpunkt schon zum dritten Mal verheiratet ist und obwohl Jiang Qing 20 Jahre jünger ist als der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas, werden die beiden ein Paar und heiraten. In diesem Radiofeature wird die Geschichte von Maos letzter…

Screenshot der Sendungsseite des Features "Walter Ulbricht: Mehr als Moskaus Mann in Ostberlin"

Radiofeature

Walter Ulbricht. Mehr als Moskaus Mann in Ostberlin

vom 17.06.2013 | Rainer Volk

"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten" - so sagt es das Staatsoberhaupt der DDR, Walter Ulbricht, bei einer Pressekonferenz in Ostberlin im Juni 1961. Wenige Monate später beginnt unter seiner Führung der Bau der Berliner Mauer. Dieses Radiofeature zeichnet den Lebensweg des bei der Bevölkerung unbeliebten, wegen seines Dialektes oft verhöhnten, doch wegen seines Selbstbewusstseins sehr erfolgreichen Politikers Walter Ulbricht. Geboren in Leipzig als Kind einer Arbeiterfamilie,…

Screenshot der Webiste des Radiofeatures

Radiofeature

Deportation und Exil

vom 11.07.2016 | Julia Devlin

Mit dem Einmarsch der sowjetischen Truppen im September 1939 beginnt für viele Ostpolen eine jahrelange Odyssee, geprägt von Deportation, Exil und Elend. Dieses Radiofeature erzählt von dem Martyrium, das hunderttausende, wenn nicht sogar über eine Million Polen durchlebt haben. Kurz nach der Besetzung Ostpolens beginnt Stalin mit der Deportation angeblich antisowjetischer Personen. Diesem Personenkreis gehört seiner Ansicht nach ein Großteil der gesellschaftlichen Elite an, also Akademiker,…

Von den Bürgerrechten zur Samtenen Revolution – Charta 77, Screenshot von der Website der Audiothek des Radio Praha

Radiofeature

Von den Bürgerrechten zur Samtenen Revolution – Charta 77

vom 07.01.2017 | Till Janzer

Bereits 1976 schlossen sich Künstler und Intellektuelle, Arbeiter, Priester, Exkommunisten, ehemalige Mitarbeiter des Geheimdienstes und andere Tschechoslowaken zusammen, um auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen, die im Widerspruch zu der vom tschechoslowakischen Außenminister unterschriebenen Schlussakte von Helsinki standen. Die Charta 77 machte auf Missstände aufmerksam, dokumentierte sie und bot Lösungsvorschläge an. Ziel dieser Bewegung war der Dialog mit Politikern und…

Screenshot der Website von Radio Praha

Radiofeature

Gefangen im Gulag - die ersten tschechischen Opfer des Kommunismus

vom 29.10.2011 | Till Janzer, Milena Štráfeldová

Till Janzer und Milena Štráfeldová thematisieren in diesem Radiofeature die Schicksale derjenigen Tschechoslowakinnen und Tschechoslowaken, die nach Ende des zweiten Weltkriegs in sowjetischen Lagern inhaftiert waren - und ihren vergeblichen Kampf um Entschädigung. Für die meisten Bürgerinnen und Bürger der damaligen Tschechoslowakei bedeutet der Einmarsch der Roten Armee die Befreiung nach Jahren deutscher Besatzung. Nicht jedoch für diejenigen unter ihnen, die aus unterschiedlichen Gründen und…

Screenshot Weltzeit-Podcast "Stalins Kult und Lenins Grab"

Radiofeature

Stalins Kult und Lenins Grab. Wie Russland seine eigene Vergangenheit schönfärbt

vom 09.05.2017 | Boris Schumatsky

100 Jahre nach der Revolution wird der Diktator Josef Stalin in Russland wieder wie ein Held verehrt. Das Feature „Stalins Kult und Lenins Grab“ des Radiosenders Deutschlandfunk Kultur beschäftigt sich mit dem aktuellen „Erinnerungskrieg“ zwischen dem russischen Staatsfernsehen, den Mitgliedern der „Nationalen Befreiungsbewegung“ und Initiativen wie der Menschenrechtsorganisation Memorial . Die Errichtung neuer Denkmäler für den einstigen Generalsekretär zeugt von einer Wiederbelebung des…

Screenshot der Website von Radio Praha

Radiofeature

ČSSR 1989: Es muss doch endlich etwas passieren…

vom 15.11.2014 | Jakub Šiška

Jakub Šiškas Radiofeature “ČSSR 1989: Es muss doch endlich etwas passieren…” setzt sich mit den Ereignissen auseinander, die dem Sturz des kommunistischen Regimes in der damaligen Tschechoslowakei vorangehen. Den Anfang verortet der Beitrag in der Sowjetunion: In der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre ließ Michail Gorbatschows Reformprogramm “Perestroika” in der Bevölkerung die Hoffnung auf Veränderung auch im eigenen Land wachsen. Ein weiteres wichtiges Ereignis ist die Veröffentlichung der…

Screenshot der Website Themenportal Russland 1917, http://www.deutschlandradiokultur.de/russland-1917.2933.de.html

Radiofeature

Themenportal Russland 1917

vom 08.03.2017 | Onlinedossier von Deutschlandradio Kultur

Am 8. März 2017 jährte sich nach gregorianischer Zeitrechnung die Februarrevolution, das heißt die Proteste an deren Ende die Absetzung des Zaren stand. Der Radiosender Deutschlandradio Kultur widmete dem Centennial an diesem Tag einen Themenschwerpunkt. Die zehn Sendungen können noch auf der Webseite des Thementages nachgehört werden. Sie zeigen den Verlauf und das frühe Scheitern der Revolution, die Rolle der Frau und die heutige Rezeption der Ereignisse in Kunst, Kultur und Pop. Die Beiträge…

Screenshot des Radiofeatures

Radiofeature

Lenin – Ein fanatischer Revolutionär

vom 18.07.2016 | Nicole Ruchlak

Nicole Ruchlak untersucht in diesem Feature die Schattenseiten Wladimir Iljitsch Lenins (1870 – 1927). In einem biografischen Abriss wird Lenins Herkunft und die gesellschaftliche Situation Russlands zur Zeit seines Heranwachsens geschildert. Im Alter von 17 Jahren erfährt Lenin einen Bruch, als sein Bruder, der an einem Attentat auf den Zaren beteiligt war, hingerichtet wird. Lenin gehörte nun zu einer geächteten Familie. Ruchlak sieht hierin den „Keim Lenins Hasses“ und den Ursprung seines…

Screenshot der Sendungsseite zum Feature "Unternehmen Barbarossa - Hitlers Krieg gegen die Sowjetunion"

Radiofeature

Unternehmen Barbarossa

vom 11.07.2016 | Rainer Volk

Am 22. Juni 1941 fällt die Wehrmacht in der Sowjetunion ein. Eine Kriegserklärung gibt es nicht, doch geplant hat Hitler diesen Angriff gegen seinen bis dahin Verbündeten, Josef Stalin, schon lange. Der Deckname des Feldzuges, "Unternehmen Barbarossa", spielt auf die Kreuzzugs-Idee des Mittelalters an und zeigt den ideologischen Herrschaftsanspruch der Nationalsozialisten gegenüber Osteuropa. Dieses Radiofeature erzählt von den grausamen Geschehnissen an der Ostfront im Zweiten Weltkrieg. Dabei…

Screenshot des Features auf Bayern 2

Radiofeature

Prager Frühling – Das Ende am 21. August 1968

vom 10.08.2010 | Ulrich Chaussy

Dieses Radiofeature von Ulrich Chaussy behandelt die Niederschlagung des Prager Frühlings am 21. August 1968. Sie bedeutete das Ende einer Reformbewegung, die versuchte politische, kulturelle und wirtschaftliche Freiheiten zu verwirklichen und so einen demokratischen Sozialismus auf den Weg zu bringen. Die Staaten des Warschauer Pakts verstanden dies als Gefährdung durch sogenannte konterrevolutionäre Kräfte. Sie reagierten mit einer Militärintervention – eine halbe Millionen Soldaten…

Screenshot von Website auf Deutschlandfunkkultur.de:  Kommunismus: Das wird es niemals wieder geben. György Dalos im Gespräch mit Liane von Billerbeck

Interview

Kommunismus: Das wird es niemals wieder geben. György Dalos im Gespräch mit Liane von Billerbeck

vom 07.12.2016 | Liane von Billerbeck, György Dalos

Was blieb vom Kommunismus übrig, nachdem 1991 der Eiserne Vorhang fiel? Nicht viel, sagt der ungarische Schriftsteller und Historiker György Dalos. Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe "Mythen und Legenden des Kommunismus" diskutierte er am 7. Dezember 2016 anlässlich des 25. Jahrestags des offiziellen Endes der Sowjetunion am 8. Dezember 1991 mit anderen Historikern im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst. Seiner Ansicht nach hat der Kommunismus ausgedient: Die Idee sei inzwischen ein…

Screenshot des verschriftlichten Deutschlandfunk Kultur Interviews mit Gerd Koenen

Interview

Russland und sein Kommunismus. Gerd Koenen im Interview mit Deutschlandfunk Kultur

vom 12.08.2017

Der Frankfurter Historiker Gerd Koenen hat zum 100. Jahrestag der „Großen Sozialistischen Revolution“, wie die Oktoberrevolution in den realsozialistischen Ländern bezeichnet wurde, die Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ gestaltet. Anlässlich einer Eröffnung seiner Ausstellung in Kiew traf er sich mit Sabine Adler von Deutschlandfunk Kultur, um über die Geschichte der globalen „Kommunismen“ und ihren Auswirkungen in die heutige Zeit zu sprechen. Das Interview dreht sich um die…

Screenshot der Sendungsseite des Features "Nikita Chruschtschow: Mehr als der Mann mit dem Schuh"

Radiofeature

Nikita Chruschtschow. Mehr als der Mann mit dem Schuh

vom 16.02.2015 | Julia Smilga

Er lässt Millionen Gefangener aus russischen Straflagern frei und läutet in der Sowjetunion die Tauwetter-Periode ein. Er ist aber auch mitverantwortlich für den Bau der Berliner Mauer und lässt den Volksaufstand in Ungarn im Jahr 1956 blutig niederschlagen: Nikita Chruschtschow, der Nachfolger Stalins an der Spitze der UdSSR. In diesem Radiofeature geht es um die zwiespältige Persönlichkeit des KpdSU-Chefs. Ist er doch zu Stalins Lebzeiten sein treuer Anhänger, verurteilt Chruschtschow nach…

Screenshot der Website der Sendung "radioWissen"

Interview

Chinas Ökonomie und die Welt

vom 08.09.2016 | Thies Marsen

In dieser Folge der Sendung "radioWissen" spricht Thies Marsen mit der Sinologin Doris Fischer von der Universität Würzburg über Chinas Wirtschaft und über die Sicht des Westens auf diese. Fischer erklärt, wie es seit den Wirtschaftsreformen Deng Xiaopings in den 1980er-und 1990er-Jahren immer wieder zu politischen Schwankungen kommt. Diese sind bedingt durch die Schwierigkeit, wirtschaftliche Liberalisierung und politische Kontrolle, die im sozialistischen China weiterhin herrscht, zu…

Bedřich Geminder – der Kommunist, der sein Leben am Galgen opferte, Screenshot von der Website der Audiothek des Radio Praha

Radiofeature

Bedřich Geminder – der Kommunist, der sein Leben am Galgen opferte

vom 12.11.2016 | Jakub Šiška

In vielen Staaten schickten die kommunistischen Regime nicht nur ihre Gegner vor Gericht, sondern auch ihre eigenen Leute. Zu diesen Fällen gehört auch der von Bedřich – ursprünglich Friedrich – Geminder. Er gehörte zu den elf kommunistischen Funktionären, die 1952 in Prag in einem Schauprozess zum Tode verurteilt wurden, obwohl er eigentlich für die kommunistische Partei lebte. Das Radiofeature erzählt von seiner Kindheit und davon, wie Geminder als junger Mann nach dem Ersten Weltkrieg seine…

Screenshot der Website von Radio Praha

Radiofeature

An der Front des Kalten Kriegs: Widerstand gegen die Kommunisten 1948 bis 1956

vom 21.02.2009 | Till Janzer

Till Janzer umreißt in diesem Radiofeature die Entwicklung des Widerstands gegen das kommunistischen Regime in in den frühen Jahren der damaligen Tschechoslowakei. Janzer stellt mehrere Personen vor, die kurz nach der Regierungsübernahme durch die Kommunisten noch glauben, deren Herrschaft werde von kurzer Dauer sein, und die aus diesem Glauben heraus im Widerstand aktiv waren. Der Jugendliche Jaroslav Grünberg, der Lebensmittelfabrikant Josef Bruštík, und die Sportlegende Jan Haluza stellen…

Screenshot des Radiofeatures

Radiofeature

100 Jahre Oktoberrevolution - und keine Aufarbeitung

vom 05.11.2017

In diesem Radiofeature des Inforadios spricht Martin Demmler mit Sabine Stöhr, der ARD-Korrespondentin im Hörfunk-Studio Moskau, über die Frage, was geblieben ist im heutigen Russland von der Oktoberrevolution 1917 und wie die Regierung unter Wladimir Putin sich dazu positioniert. Die revolutionären Umwälzungen des Jahres 1917 veränderten für Millionen Menschen das Leben grundlegend: Die seit hunderten von Jahren herrschende Zarenfamilie wurde ermordet, die Bolschewiki übernahmen die Macht und…

Rote Ultras: Propaganda für die Besetzung der Tschechoslowakei 1968, Screenshot von der Website der Audiothek des Radio Praha

Radiofeature

Rote Ultras: Propaganda für die Besetzung der Tschechoslowakei 1968

vom 23.08.2014 | Jakub Šiška

Der Prager Frühling endete am 21. August 1968 mit dem Einmarsch der Warschauer Pakt Truppen in die Tschechoslowakei. Auf Alexander Dubčeks mit Begeisterung aufgenommenen politischen Ansatz, einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ einzuführen, folgte mit der unerwarteten Besetzung ein Schock. Doch nicht alle Menschen erlebten den Einmarsch als schockierend - einige orthodoxe Kommunisten begrüßten die Rückkehr zur totalen Kontrolle durch die Kommunistische Partei der Tschechoslowakei…

Ich schreite erhobenen Hauptes: Bürgerinitiative erinnert an Opfer des Kommunismus, Screenshot von der Website der Audiothek des Radio Praha

Radiofeature

Ich schreite erhobenen Hauptes

vom 08.07.2017 | Martina Schneibergová

In diesem Beitrag wird die Bürgerinitiative Bez komunistů.cz vorgestellt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, an die Opfer des Kommunismus zu erinnern, vor totalitären Regimen zu warnen und die Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Tschechien zu verbessern. Gründer Petr Marek spricht mit Redakteurin Martina Schneibergová über den 27. Juni, der in Tschechien als Tag des Gedenkens an die Opfer des Kommunismus gilt und über die Politikerin und Journalistin Milada Horáková, die als…

Screenshot Radio Bayern Wissen; "Wir sind ein Volk! Die deutsche Wiedervereinigung"

Didaktisches Material | Radiofeature

"Wir sind ein Volk!". Die deutsche Wiedervereinigung

vom 15.06.2015 | Volker Eklkofer

Mit dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 rückte auch die staatliche Einheit Deutschlands in greifbare Nähe. Richtungweisend für diese Entwicklung waren neben dem Mauerfall, der den endgültigen Zerfall des politischen Systems bewirkte, auch die Ausreisewelle und die erstarkende Opposition in der DDR. Eine weitere notwendige Voraussetzung der deutschen Wiedervereinigung war das Einverständnis der vier Siegermächte des Zweiten Weltkrieges, die bis dahin völkerrechtlich noch immer die…

Radiofeature: Abschied von einer Illusion: Was bleibt vom Kommunismus?, Screenshot von der Website der Audiothek Deutschlandradio

Radiofeature

Abschied von einer Illusion

vom 25.08.2017 | Andreas Beckmann

Der Abschied vom Kommunismus bedeutet bis heute auch das Überwinden einer Illusion: Schließlich galt es nicht nur, Abschied von einer politischen Bewegung, einer Staatsform oder auch Utopie zu nehmen, die zu ihrer Zeit in einem Großteil der Welt schon manifestierte Gestalt angenommen hatte. Es war auch das Überwinden einer Illusion in ideologischer und philosophischer Hinsicht, denn der Kommunismus war gewissermaßen auch das Versprechen der wissenschaftliche Lehre einer modernen Welt und ihrer…

Screenshot Radio Bayern Wissen; "Mao Zedong: Kaiser, Dichter, Massenmörder"

Radiofeature

Mao Zedong - Kaiser, Dichter, Massenmörder

vom 22.07.2013 | Simon Demmelhuber

Die Choreografie der Diktatur beherrschte Mao Zedong zeitlebens perfekt. Die Basis seines Aufstiegs bildete das Spiel mit den Massen: Als Meister der bewusst entfesselten Affekte, des kalkuliert geschürten und gelenkten Volkszorns, versprach er als führender Politiker der von ihm gegründeten Volksrepublik China seinem Volk Wohlstand, Gerechtigkeit, nationale Größe und eine bessere Zukunft. Fast dreißig Jahre lang, von 1949 bis 1976, funktionierte das System Mao trotz einiger Rückschläge und…

Screenshot der ARD Mediathek mit dem radioWissen-Feature "Die Mao-Bibel"

Radiofeature

Die Mao-Bibel - Kleines Buch mit großer Wirkung

vom 12.12.2016 | Ulrich Chaussy

Es ist nur 80 Millimeter breit und 105 Millimeter lang und hat doch eine gewaltige Wirkung: Das kleine rote Buch Worte des Vorsitzenden Mao Tsetung, auch bekannt als die Mao-Bibel. In den 1960er-Jahren millionenfach gedruckt, wird es in China während der Kulturrevolution zum Instrument der totalitären Kontrolle des kultisch verehrten Parteiführers Mao Zedong. Zuvor ist der "Große Sprung nach vorn", eine von Maos politischen Kampagnen, die China zu einer industriellen Großmacht machen soll,…

Screenshot der Sendungsseite des radioWissen-Features "Der Vietnamkrieg: Ein Albtraum in Indochina"

Radiofeature

Der Vietnamkrieg - Ein Alptraum in Indochina

vom 20.03.2015 | Michael Zametzer

3,5 Millionen Vietnamesen kostet er das Leben - und 55.000 Amerikanern: der Vietnamkrieg. Dieses radioWissen-Feature gibt einen Einblick in Verlauf und Auswirkungen des Krieges, veranschaulicht anhand von Originalaufnahmen und Erläuterungen eines Historikers. Der Vietnamkrieg beginnt 1955, nach der Teilung des Landes in einen kommunistischen Norden - die Volksrepublik Vietnam unter der Führung Ho Chi Minhs - und einen antikommunistischen Süden unter der Führung des Diktators Ngo Dienh Diem. Die…

Radiofeature

Karl Marx – Leben und Werk eines Besessenen

vom 19.08.2013 | Nicole Ruchlak

In dem Radiofeature „Karl Marx – Leben und Werk eines Besessenen“ portraitiert Nicole Ruchlak den Verfasser von Das Kapital. Neben dem episodenhaften erzählten Lebensweg Marx’, widmet sich die Sendung vor allem Marx’ intellektueller Entwicklung und dessen früher Auseinandersetzung mit der Philosophie Hegels. Dabei legt der der Sozialwissenschaftler Oskar Negt in kurzen O-Tönen die Grundlage von Marx’ Denken dar. Kapitelweise schildert Ruchlak wie der in Trier geborene Marx nach Paris auswandert,…

Radiofeature: Sommer 1968: Martina Schneibergová erinnert sich, Screenshot von der Website des Radio Praha

Radiofeature

Sommer 1968: Martina Schneibergová erinnert sich

vom 21.08.2017 | Strahinja Bućan

Martina Schneibergová, selbst Redakteurin bei Radio Prag, erlebte im Alter von 11 Jahren die Ereignisse des Jahres 1968 mit. Was als Jahr des Aufbruchs und der Erneuerung begann, endete in einer gewaltsamen Niederschlagung. Nicht in Prag, sondern in Sušice im Böhmerwald hat Martina Schneibergová diese Zeit miterlebt und erzählt in dieser Aufnahme, wie sie gerade mit ihrer Tante vom Preiselbeeren sammeln kam, als plötzlich kein Bus mehr fuhr. Sie berichtet von einer Nachbarin, die den beiden…

 Nedašov – Beispiel für Repressionen gegen die katholische Kirche in Mähren, Screenshot von der Website der Audiothek des Radio Praha

Radiofeature

Nedašov – Beispiel für Repressionen gegen die katholische Kirche in Mähren

vom 15.04.2017 | Jitka Mládková

Nach den politischen Umwälzungen von 1948 bekam die Bevölkerung sehr schnell die zunehmenden Spannungen zwischen der kommunistischen Staatsführung und den Kirchen zu spüren - jedoch ohne zu wissen, dass in den obersten Machtetagen längst Pläne geschmiedet wurden, den Einfluss der Kirchen mit massiven Repressionen zurückzudrängen. Für das Regime galt die Kirche als Feind Nummer eins. Am 5. April 1950, nur sechs Tage nach Beginn des ersten politischen Prozesses gegen bedeutende Kirchenvertreter,…

  Der Beitrag „Wir brauchen euer Grundstück!" – die letzte Enteignung vor der Wende, Screenshot von der Website der Audiothek des Radio Praha

Radiofeature

„Wir brauchen euer Grundstück!“ – die letzte Enteignung vor der Wende

vom 14.01.2017 | Jakub Šiška

Mit der Charta 77 entstand im Jahr 1977 eine Bürgerrechtsbewegung, die den kommunistischen Staat zur Einhaltung der Bürger- und Menschenrechte aufforderte. Obwohl das Dokument bis zur politischen Wende von rund 1800 Menschen unterschrieben wurde, kam es zu staatlichen Verfolgungen und fast alle Bürger mussten bis zum letzten Moment Repressionen durch das Regime ertragen. Dieser Radiobeitrag erläutert am Beispiel von Sylvia und Jaroslav Chňapko, einer Familie, die einfach nur…

Screenshot der Website von Radio Praha

Radiofeature

Der Warschauer Pakt: Die Vorgeschichte und Gründung

vom 09.04.2016 | Jitká Mládková

Der Radiobeitrag von Jitká Mládková zeichnet die Gründung des Warschauer Paktes im Jahr 1955 nach. Der Beitrag beginnt damit, den Zuhörerinnen und Zuhörern die berühmt gewordene Rede von Winston Churchill aus dem Jahr 1946 in Erinnerung zu rufen. In dieser prognostiziert Churchill bereits neun Jahre vor der Gründung des Warschauer Paktes die sowjetische Einflusssphäre und prägt den Begriff des „Eisernen Vorhangs“. Anschließend kommt der Historiker und Politologe Jan Adamec zu Wort, der darlegt,…

Screenshot der Website von Radio Praha

Radiofeature

Husáks Kinder und die Sozialpolitik der 1970er-Jahre

vom 17.05.2014 | Jakub Šiška

Jakub Šiška widmet sich in seinem Radiofeature der Sozialpolitik der 1970er-Jahre in der damaligen Tschechoslowakei. Diese ist nachhaltig von den Ereignissen des Prager Frühlings 1968 geprägt. Nach dessen gewaltsamer Niederschlagung durch Truppen des Warschauer Paktes im August schlägt die Aufbruchsstimmung in der Bevölkerung in Resignation um, während sich das kommunistische Regime seine Macht durch zunehmend autoritäre Regierungsführung sichert. Dies zeigt sich unter anderem in verschärfter…

Screenshot Radio Praha

Radiofeature

Die Samtene Revolution: Ein Rückblick auf den November '89

vom 17.11.2014 | Annette Kraus

Dieses Radiofeature widmet sich den Anfängen der sogenannten “Samtenen Revolution” in der damaligen Tschechoslowakei im November 1989. Diese Bezeichnung erhalten die Ereignisse im Nachhinein - am Anfang steht jedoch Gewalt. Am 17.11.1989, dem Internationalen Tag der Studenten, geht das kommunistische Regime mit Schlagstöcken gegen eine Studentendemonstration in der Prager Innenstadt vor. In den darauffolgenden Tagen und Wochen organisiert sich in der Tschechoslowakei die Opposition.  Die…

Screenshot der Sendung „Das große Experiment“

Didaktisches Material | Radiofeature

Das große Experiment. Vom Zaren zum Sozialismus

vom 01.12.2014 | Rainer Volk

„Das große Experiment“ beschreibt die Hintergründe und den Verlauf der russischen Revolution des Jahres 1917 von der Hungerrevolte bis zur Ausrufung der Räterepublik und dem Beginn des Bürgerkrieges. Rainer Volk schildert in diesem Bayern 2-Radiofeature die umfassenden Veränderungen des Landes anhand historischer Texte. Auszüge aus Briefen Lenins und an ihn gerichtete Feldpostbriefe sowie Tagebucheinträge des Zaren Nikolaus II und Passagen aus den „Erinnerungen an Lenin“ von Nadeshda Krupskaja,…

Screenshot Radio Bayern Wissen; "Hinter Stacheldraht: Deutsche Kriegsgefangene in der Sowjetunion"

Radiofeature

Deutsche Kriegsgefangene in der Sowjetunion

vom 16.11.2015 | Julia Smilga

Knapp 3,5 Millionen deutsche Soldaten gerieten während des Zweiten Weltkrieges in sowjetische Gefangenschaft, wo sie unter extremen körperlichen und seelischen Strapazen zum Wiederaufbau des völlig zerstörten Landes eingesetzt wurden. Die Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion bedeutete einen ständigen Überlebenskampf, den nur wenige der Gefangenen gewannen. Hunger, Kälte und Krankheit bildeten den Grundstein der schlechten Lebensbedingungen in den Lagern. Zudem sorgten die als willkürlich…

Screenshot Radio Bayern Wissen; "Karl Liebknecht - Sozialist und Antimilitarist"

Radiofeature

Karl Liebknecht - Sozialist und Antimilitarist

vom 04.02.2013 | Ulrike Beck

Das Radiofeature widmet sich dem Werdegang und bewegten Leben Karl Liebknechts, der als Marxist und Antimilitarist für seine Überzeugungen letztlich sein Leben gab.Geboren am 13. August 1871 in Leipzig, hatte Liebknecht als Kind nicht viel von seinem Vater Wilhelm, später profitierte er jedoch von ihm: Im Jahr 1900, gleich zu Beginn seines Eintritts in die Sozialdemokratische Partei, bekam er das Angebot für die Stadtverordneten Versammlung in Berlin zu kandidieren, denn die Partei wusste, dass…

Screenshot des Features "Die Kulturrevolution in China" auf Bayern 2

Radiofeature

Die Kulturrevolution in China - Mehr als ein Kampf um die Macht

vom 15.07.2013 | Henriette Wrege

China, Mitte der 1960er-Jahre. Die Machtposition des Parteiführers Mao Zedong ist geschwächt. Seine fehlgeleitete Wirtschaftspolitik wird für den Tod von Millionen von Chinesen während der großen Hungersnot verantwortlich gemacht. Im Pekinger Politbüro wird nun auf eine markt- und leistungsorientierte Politik gesetzt; Mao wirft der Regierung vor, den kapitalistischen Weg eingeschlagen zu haben. Auch wenn er gegen die innerparteiliche Opposition nicht ankommt, gelingt es Mao, die große Mehrheit…

Screenshot der Sendungsseite des Features "Der Warschauer Pakt: Verteidigungsbündnis des Ostens"

Radiofeature

Der Warschauer Pakt. Verteidigungsbündnis des Ostens

vom 11.05.2015 | Volker Eklkofer, Rainer Volk

Ende der 1940er-Jahre ist der Einfluss der UdSSR in Europa größer denn je, in den Staaten Ost- und Südosteuropas herrschen kommunistische Regime. Im Westen wächst die Angst vor einer weiteren Expansion der Sowjetunion. 1949 gründen zehn Staaten Europas und Nordamerikas die Nordatlantische Allianz, kurz NATO. Angeführt von den USA, ist sie ein Bündnis zur Verteidigung gegen einen möglichen Angriff der UdSSR. Nachdem 1955 auch Westdeutschland dem Bündnis beitritt, wird im Ostblock als Pendant zu…

Screenshot des Radiofeatures auf BR2

Radiofeature

Stalin – Der Diktator des Proletariats

vom 11.11.2013 | Thomas Grasberger

Der russische Diktator Josef Wissarionowitsch Stalin (1878 – 1953), steht im Zentrum dieses Features von Thomas Grasberger. Zu Beginn erörtert Grasberger, wie es Stalin gelang – obwohl Lenin seine Parteikollegen ausdrücklich vor ihm gewarnt hatte – mit intriganten Mitteln gegen seinen Konkurrenten Trotzki zum „uneingeschränkten Alleinherrscher der Sowjetunion“ aufzusteigen (Vgl. Sendung). Die Sendung schildert die Methoden des „raffinierten und wendigen Taktikers“ als intrigant, repressiv und…

Screenshot des Features bei Radio Praha

Radiofeature

Chruschtschow, Novotný und die Tschechoslowakei

vom 03.05.2014 | Jitka Mládková

Anlässlich des 120. Geburtstags Nikita Chruschtschows und des 110. Geburtstag Antonín Novotnýs im Jahre 2014 ergründet Jitka Mládková das Verhältnis der Sowjetunion und der ČSSR in der Zeit der Entstalinisierung in diesem Radiofeature von Radio Praha. Besonders geht es dabei um das Verhältnis von Chruschtschow und Novotný, die beide 1953 die Vorsitzenden der kommunistischen Parteien ihrer Länder wurden. Die Autorin beginnt beim XX. Parteitag der KPdSU, der im Februar 1956 in Moskau stattfand und…

Screenshot der Website von Radio Praha

Radiofeature

Die Kollektivierung der Landwirtschaft - eines der schwersten Verbrechen des kommunistischen Regimes

vom 12.09.2009 | Jakub Šiška

Jakub Šiška thematisiert in diesem Radiofeature die Maßnahmen zur Kollektivierung der Landwirtschaft, die in den 1950er-Jahren durch das kommunistische Regime in der damaligen Tschechoslowakei umgesetzt werden. Entsprechend des sowjetischen Vorbilds soll die private Landwirtschaft kollektiviert werden. Der Widerstand derjenigen Landwirtinnen und Landwirte, die versuchen, sich diesen Maßnahmen zu entziehen, wird durch staatliche Repressionen gebrochen. Die Kollektivierung ist von enormen Ausmaß:…

Screenshot der Website von Radio Praha

Radiofeature

Vorbote der Samtenen Revolution: Demonstrationen am 21. August 1989

vom 22.08.2014 | Till Janzer

Der Beitrag von Till Janzer beschäftigt sich mit den Demonstrationen gegen die sowjetische Besatzung, die in den späten 1980er-Jahren in der damaligen Tschechoslowakei stattfinden. Konkret widmet sich der Beitrag einer Demonstration mit mehreren hundert Teilnehmenden am 21. August 1989 in Prag. Die Polizei geht zum Teil brutal gegen die Demonstrantinnen und Demonstranten vor; insgesamt werden an diesem Abend 400 Menschen festgenommen. Parolen wie “Wir Wollen Freiheit” oder “In der Einigkeit…

Screenshot der Website von Radio Praha

Radiofeature

Wie die Samtene Revolution die Sicht auf den Prager Frühling verändert hat

vom 23.08.2010 | Daniel Geschwend

Daniel Gschwends Interview mit Jürgen Danyel widmet sich der Frage, ob es eine direkte Entwicklungslinie vom Prager Frühling 1968 hin zur Samtenen Revolution 1989 gegeben habe. Diese direkte Beziehung wird bereits von den protestierenden Studierenden der Samtenen Revolution impliziert, als sie auf ihren Plakaten die Zahlen 68 und 89 - die sich entsprechen, wenn man sie auf den Kopf stellt - plazieren. Danyel sieht die Beziehung zwischen den beiden Bewegungen zum einen in einer symbolischen Form,…

Screenshot des Radiobeitrags bei Deutschlandfunk Kultur

Radiofeature

Echte Reibung: "100 Jahre Kommunismus" in Weimar

vom 29.08.2017 | Henry Bernhard

Kommunistische Ikonographie,  mitreißende Musik und futuristischer Aufbruch bieten für Künstler bis heute immer wieder reizvolle Anknüpfungspunkte an die Geschichte des Kommunismus. Auch das Kunstfest Weimar stand in diesem Jahr im Zeichen des 100. Jahrestages der Oktoberrevolution und fragte: Müssen wir heute noch über die Revolution und vor allem den Kommunismus reden? Wie hat er die Menschen geprägt? Und welche dieser Prägungen wirken bis heute nach? Als „riskant, aber gelungen“ beurteilt…

Exemplarische Weihnachtsgans, Urheber: Sven Wolter, Lizenz: Creative Commons BY-SA-3.0 de

Radiofeature

Charmeoffensive mit Weihnachtsgans - Konsumpolitik im Staatsozialismus

vom 04.10.2008 | Til Janzer

Das von Til Janzer produzierte Radiofeature widmet sich den Versprechungen und Enttäuschungen der Konsumpolitik im Staatsozialismus. Die zentralisierte Wirtschaftsordnung der kommunistisch beherrschten Staaten war auf lange Sicht nicht geeignet, die steigenden Konsumwünsche der Bürger zu erfüllen. Um sich den Rückhalt der Bevölkerung zu sichern, setzten die Machthaber Propaganda und Feindbilder des Kapitalismus, aber auch „Charmeoffensiven auf dem Ladenpult“ ein. Hierzu verbilligte etwa die…

Reichweite der sowjetischen Raketen auf Kuba. Foto: CIA – The John F. Kennedy Presidential Library and Museum, Boston, gemeinfrei, Wikimedia Commons

Radiofeature

Die Kubakrise von 1962

vom 05.11.2012 | Sabine Straßer

Nie in der Geschichte des Kaltes Krieges waren die USA und Russland einem möglichem Atomkrieg so nah wie während der Kubakrise im Oktober 1962. Diese 13-Tage dauernde militärische Konfrontation untersucht Sabine Straßer in ihrem Radiofeature. Sie beginnt die Sendung mit einem kurzen Zeitportrait: Im März 1962 verschärfte die USA nach der Übernahme Fidel Castros das Handelsembargo gegen Kuba weiter, eine durch die USA inszenierte Konterrevolution scheiterte und Castro verbündete sich daraufhin…

Jubelnde Soldaten am 8. November 1918 in München nach der Ausrufung der bayerischen Republik. Gemeinfrei, Wikimedia Commons

Radiofeature

Die Münchner Räterepublik – als Bayern sozialistisch wurde

vom 20.02.2017 | Yvonne Maier

Dieses Radiofeature von Yvonne Maier widmet sich der Münchner Räterepublik, die am 20.02.1917 auf der Theresienwiese ausgerufen wurde. Aus Briefen von Zenzl Mühsam zitierend schildert Maier, wie sich an diesem Tag zehntausende Menschen versammelten, um dem Aufruf zur Revolution von Erhard Auer und Kurt Eisner, den Vorsitzenden der zwei sozialistischen bzw. sozialdemokratischen Parteien, zu folgen. Maier skizziert die Entwicklungen in München und national, die zum Ausbruch der Revolution führten…

Screenshot Radio Bayern Wissen; "17. Juni 1953 - Legende und Wirklichkeit eines Volksaufstandes"

Radiofeature

17. Juni 1953 - Legende und Wirklichkeit eines Volksaufstandes

vom 08.07.2013 | Rainer Volk

"Wäre es da / Nicht doch einfacher, die Regierung / Löste das Volk auf und / Wählte ein anderes?", schrieb Bertolt Brecht über die Ereignisse des 17. Juni 1953 in seinem Gedicht "Die Lösung". Wohl niemand konnte vorab ahnen, welchen Stellenwert dieser Schicksalstag in der deutschen Nachkriegsgeschichte einnehmen würde. Innerhalb weniger Stunden entwickelte sich aus einem Arbeiterprotest und einem Streik in der DDR ein Volksaufstand, der mit einer Bilanz von mehr als 50 Toten und ca. 10.000…