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Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung

Hier finden Sie die retrodigitalisierten Fassungen der Ausgaben 1993 bis 2019 des Jahrbuches für Historische Kommunismusforschung (JHK).

Weitere Bände werden sukzessive online gestellt. Die aktuelle Printausgabe folgt jeweils zwei Jahre nach ihrem Erscheinen.

Das Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung wurde 1993 von Hermann Weber (†) als internationales Forum zur Erforschung des Kommunismus als europäisches und globales Phänomen gegründet. Das Jahrbuch enthält Aufsätze, Miszellen, biografische Skizzen, Forschungsberichte sowie Dokumentationen und präsentiert auf diesem Weg einmal jährlich die neuesten Ergebnisse der internationalen Kommunismusforschung.

Seit 2004 wird das Jahrbuch im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur herausgegeben und erscheint aktuell im Berliner Metropol Verlag.

Herausgeber: Ulrich Mählert, Jörg Baberowski, Bernhard H. Bayerlein, Bernd Faulenbach, Peter Steinbach, Stefan Troebst, Manfred Wilke.

Wissenschaftlicher Beirat: Thomas Wegener Friis, Stefan Karner, Mark Kramer, Norman LaPorte, Krzysztof Ruchniewicz, Brigitte Studer, Krisztián Ungváry, Alexander Vatlin.

Bitte richten Sie Manuskriptangebote an die Redaktion: jhk[at]bundesstiftung-aufarbeitung.de

JHK - JHK 2020

Autorinnen und Autoren des Jahrbuches für Historische Kommunismusforschung 2020

JHK 2020 | Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung | Seite 239-245 | Metropol Verlag

Autorinnen und Autoren des Jahrbuches für Historische Kommunismusforschung 2020

Eric Burton

Dr. phil., geb. 1987. 2008–2014 Studium der Internationalen Entwicklung und der Kultur- und Sozialanthropologie in Wien und Daressalam. Promotion 2018 zur Geschichte der entwicklungspolitischen Beziehungen zwischen Tansania und den beiden deutschen Staaten. 2017–2018 Gastforscher am The Leibniz ScienceCampus »Eastern Europe – Global Area« (EEGA) an der Universität Leipzig. Mitarbeiter in globalhistorischen Forschungsprojekten an der Universität Wien (2014–2016) und an der University of Exeter (2017–2018), derzeit Postdoc-Universitätsassistent an der Universität Innsbruck und Lektor in Afrikawissenschaften an der Universität Wien. Beiträge zu Kolonialgeschichte, Bildungsmigration sowie Entwicklungsarbeit in Sammelbänden und Zeitschriften (Cold War History, Zeithistorische Forschungen); Hg. von Journeys of Education and Struggle. African Mobility in Times of Decolonization and the Cold War (Stichproben – Vienna Journal of African Studies, Special Issue [2018], H. 34) und Socialisms in Development (= Journal für Entwicklungspolitik, Special Issue 33 [2017], H. 3).

Martin K. Dimitrov

Prof. Dr., geb. 1975 in Warna/Bulgarien. 2004 Promotion an der Stanford University in Politikwissenschaft. Derzeit Professor für Politikwissenschaft an der Tulane University in New Orleans. Forschungsschwerpunkt: die Politik Chinas in vergleichender Perspektive. Veröffentlichungen u. a.: The Political Logic of Socialist Consumption, Sofia 2018; Why Communism Did Not Collapse: Understanding Authoritarian Regime Resilience in Asia and Europe, New York 2013; Piracy and the State: The Politics of Intellectual Property Rights in China, New York 2009. Derzeit Arbeit an einer Monografie über die Informationsbeschaffung in autoritären Regimen.

Maximilian Graf

Dr. phil., geb. 1984 in Wien. 2004–2012 Studium der Geschichte an der Universität Wien. 2010–2016 Mitarbeiter am Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) sowie am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Gastaufenthalte am Centre Marc Bloch in Berlin und an der Stanford University. September 2017 bis August 2019 Research Associate am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz. Veröffentlichungen u. a.: Österreich und die DDR 1949–1990. Politik und Wirtschaft im Schatten der deutschen Teilung, Wien 2016. Mithg.: Österreich und die deutsche Frage 1987–1990. Vom Honecker-Besuch in Bonn zur Einheit, Göttingen 2018; Franz Marek. Beruf und Berufung Kommunist. Lebenserinnerungen und Schlüsseltexte, Wien 2017; Europa und die deutsche Einheit. Beobachtungen, Entscheidungen und Folgen, Göttingen 2017. Karl von Vogelsang-Staatspreis für Geschichte der Gesellschaftswissenschaften (Förderpreis) 2014; Dr.-Alois-Mock-Wissenschaftspreis 2015; beste Publikation aus dem Bereich der philosophisch-historischen Klasse der ÖAW 2017.

Felix Herrmann

M.A., Studium der Informatik und Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter für E-Research und Digital Humanities an der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen; ebendort Doktorand zur Wirtschaftskooperation zwischen der DDR und UdSSR in der Computer- und Mikroelektronikindustrie von den 1960er- bis 1980er-Jahren. Davor als IT-Consultant und Softwareentwickler tätig, u. a. am Department of Digital Humanities des King’s College London, beim Softwarehersteller Univention und bei den Webportalen Clio-online/H-Soz-Kult.

Evgenij Kandilarov

außerordentlicher Prof. Historiker an der St. Kliment Ohridski-Universität in Sofia/Bulgarien mit Lehrveranstaltungen zu den Beziehungen Bulgariens und den Ländern Ostasiens. Forschungsschwerpunkte u. a.: moderne und zeitgenössische bulgarische und weltpolitische, wirtschaftliche und kulturelle Geschichte zur Zeit des Kalten Krieges (mit Schwerpunkt Bulgarien und ostasiatische Länder), chinesisch-sowjetische Spaltung und Paradigmenwechsel im Kalten Krieg sowie japanische Nachkriegsentwicklung. Veröffentlichungen in bulgarischer Sprache u. a.: Ostasien und Bulgarien, Sofia 2016; Japan. Wirtschaft, Technologien, Innovationen und Management, Sofia 2012 (mit Nako Stefanov); Bulgarien und Japan. Vom Kalten Krieg bis ins 21. Jahrhundert, Sofia 2009.

Philippe Lionnet

M.A., LL.M., geb. 1986 in Bern. Studium der Geschichts- und Rechtswissenschaften, der Volkswirtschaftslehre und der internationalen Beziehungen (Europastudien) an den Universitäten Bern, Basel und Zürich. Studienaufenthalte in Pittsburgh/USA, Beijing und London. Von 2010–2012 Mitarbeiter des Forschungsprojektes »Stapfer-Enquête« des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) an der Universität Bern, ab 2015 Doktorand am Lehrstuhl für Zeitgeschichte in internationaler Perspektive. Von 2013–2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Seit 2015 bei der Direktion für Außenwirtschaft des schweizerischen Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) als Berater für internationales Wirtschaftsrecht. Veröffentlichungen u. a.: »Commerce mondial: normalisation croissante ou nouveau fossé?« [Welthandel: Wachsende Standardisierung oder eine neue Lücke?], in: La Vie économique 92 (2019), H. 8/9; BREXIT. A Case-in-Point for a Single Market Treaty, Zürich 2018; Researching EU-African Aid and Trade Systems, EUCE/ESC, Pittsburgh 2012; »Die sektoriellen Abkommen Schweiz – EU in der praktischen Anwendung« (mit Adrian Hauri u. a.), in: Schweizerisches Jahrbuch für Europarecht 2014/2015, Zürich 2015.

LIU Hong

cand. phil., geb. 1960. 1978–1982 Studium an der Technischen Universität Schanghai, 1985–1988 Magisterstudium an der Chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften, Institut für Industrieökonomie; 1988–1995 Assistentin am Institut für Industrieökonomie (CASS); 1995–1997 Forscherin in der Strategieabteilung einer Import-Export-Firma für Elektronikprodukte; 1998–2007 persönliche Assistentin des Ökonomen Wu Jinglian. Seit 2008 freie Publizistin u.a. für die Zeitung Guanchabao; seit 2016 Doktorandin an der Universität Wien. Mehrere Buchpublikationen zu Ökonomen der 1980er-Jahre in der VR China, zuletzt Moganshan huiyi [Die Konferenz von Moganshan], Beijing 2019.

Florian Peters

Dr. phil., geb. 1981 in Bremerhaven. 2002–2008 Studium der Osteuropäischen Geschichte, Politikwissenschaft und Germanistik in Kiel und Poznań, 2014 Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seither wissenschaftlicher Mitarbeiter (Post-Doc) in der Forschungsabteilung Berlin des Instituts für Zeitgeschichte. Veröffentlichungen u. a.: Revolution der Erinnerung. Der Zweite Weltkrieg in der Geschichtskultur des spätsozialistischen Polen, Berlin 2016; Die SED als Mitgliederpartei. Dokumentation und Analyse, Berlin 2019 (mit Michel Christian, Jens Gieseke); Alltagsperspektiven im besetzten Warschau. Fotografien eines deutschen Postbeamten (1939–1944), Marburg 2013 (mit Rudolf Jaworski).

Oscar Sanchez-Sibony

Assistant Prof. am Fachbereich für Geschichte an der University of Hong Kong. Lehrveranstaltungen zur russischen und Globalgeschichte, zur Umweltgeschichte sowie zur Geschichte des Kapitalismus. Veröffentlichungen u. a.: Red Globalization. The Political Economy of the Soviet Cold War from Stalin to Khrushchev, Cambridge 2014. Gewinner des Marshall-Shulman-Buchpreises im Bereich Internationale Beziehungen verliehen von der Association for Slavic, East European and Eurasian Studies. Zurzeit Untersuchungen zu Transformationen des Kapitalismus und wie diese von der sozialistischen Welt reflektiert und stimuliert wurden.

Carsten Schäfer

Dr. phil., geb. 1983. Seit 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Moderne China-Studien des Ostasiatischen Seminars der Universität zu Köln. 2004–2010 Studium der Sinologie und Zeitgeschichte in Freiburg/Br., Schanghai, Peking und Wien. Von 2011–2015 Universitätsassistent (praedoc) am Institut für Ostasienwissenschaften/Sinologie der Universität Wien. Daneben seit 2014 Übersetzer zeitgenössischer chinesischer Literatur, u. a. für die deutschsprachige Ausgabe der Renmin Wenxue [Volksliteratur]. 2018 Promotion an der Universität Wien zum Thema »Auslandschinesische Identitäten und Integrationsprozesse in Europa«. Forschungsinteressen: chinesische Diaspora und internationale Migration; moderne chinesische Geschichte und Historiografie; chinesischer Film; Politik, Geschichte und Kultur Hongkongs 1841 bis heute.

Péter Vámos

Dr. phil., geb. 1969 in Budapest. 1987–1997 Studium der Russischen Sprache und Kultur, Sinologie und Geschichtswissenschaft. 1998 Promotion an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, 2007 Habilitation an der Eötvös Loránd Universität Budapest. Seit 1998 Mitarbeiter des Geschichtswissenschaftlichen Instituts der Ungarischen Akademie der Wissenschaften und Dozent an der Károli Gáspár Universität der Reformierten Kirche in Ungarn. Veröffentlichungen u. a.: Ist China mit uns? Dokumente des chinesischen Auswärtigen Amts über Ungarn, 1956, Budapest 2008 (auf Ungarisch); Ungarische Jesuitenmission in China, Budapest 2003 (auf Ungarisch); Hg.: Neue Quellen, neue Erkenntnisse: Die Beziehungen zwischen China, der Sowjetunion und Osteuropa, Beijing 2014 (mit Huang Lifu und Li Rui, auf Chinesisch).

Isabella M. Weber

Ph.D. Cantab., geb. 1987 in Nürnberg. 2008–2015 Studium der Volkswirtschaftslehre, Politikwissenschaft und chinesischen Sprache an der Freien Universität Berlin, der Peking Universität und der New School for Social Research (New York). 2018 Promotion an der University of Cambridge zu Chinas Wirtschaftsreformdebatte der 1980er-Jahre, veröffentlicht unter dem Titel How China Escaped Shock Therapy. The Market Reform Debate (Abingdon/UK, New York, i. E.). 2019 Promotion in Volkswirtschaftslehre an der New School for Social Research. 2017–2019 Dozentin für Volkswirschaftslehre am Goldsmiths, University of London. Seit 2019 Assistant Professor für Volkswirtschaftslehre an der University of Massachusetts, Amherst.

Susanne Weigelin-Schwiedrzik

Prof. Dr., geb. 1955. Professorin für Sinologie an der Universität Wien. 1983 Promotion an der Ruhr-Universität Bochum nach dem Studium der Sinologie, Japanologie und der politischen Wissenschaft in Bonn, Peking und Bochum. 1989 Habilitation, im selben Jahr Berufung zur Professorin für Moderne Sinologie an die Universität Heidelberg. Auslandsforschungsaufenthalte in der VR China und Hongkong, in Japan und den USA. Forschungsschwerpunkte im Bereich der modernen und Zeitgeschichte Chinas, der chinesischen Historiografie des 20. Jahrhunderts, der Geschichte Ostasiens, der Erinnerung an die Große Hungersnot und die Kulturrevolution.

Felix Wemheuer

Prof. Dr., geb. 1977. Sinologe und Autor mehrerer Bücher zur Mao-Ära. Seit 2014 Professor für Moderne China-Studien an der Universität zu Köln. Studium der ostasiatischen Politik an der Ruhr-Universität Bochum und von 2000–2002 der »Geschichte der Kommunistischen Partei Chinas« an der Volksuniversität in Peking. Promotion zu Erinnerungen an die große Hungersnot (1958–1961) an der Universität Wien. Zwischen 2008 und 2010 Gastwissenschaftler am Fairbank Center for Chinese Studies an der Harvard Universität. Neuere Veröffentlichungen u. a.: A Social History of China, Cambridge 2019; Chinas große Umwälzung, Köln 2019; Famine Politics in Maoist China and the Soviet Union, New Haven/London 2014 (chinesische Übersetzung: Hongkong 2017).

 

Herausgeber und wissenschaftliche Beiräte des Jahrbuches für Historische Kommunismusforschung 2020

Jörg Baberowski

Prof. Dr. phil., geb. 1961 in Radolfzell. 1982–1988 Studium der Geschichte und Philosophie an der Universität Göttingen, 1989–1994 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Osteuropäische Geschichte an der Universität Frankfurt a. M. 1994 Promotion an der Historischen Fakultät der Universität Frankfurt a. M.; September 2000 Habilitation an der Universität Tübingen; 2001–2002 Vertretung des Lehrstuhls für Osteuropäische Geschichte an der Universität Leipzig, seit Oktober 2002 Professor für Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Bernhard H. Bayerlein

Dr. habil., geb. 1949 in Wiesbaden. Historiker und Romanist, Fellow am Institut für soziale Bewegungen, Ruhr-Universität Bochum sowie am Global South Studies Center, Universität zu Köln. Studium der Romanistik, Philosophie und Geschichte in Heidelberg, Toulouse, Coimbra und Bochum. Forschungsschwerpunkte: Vergleichende historische Kommunismus- und Sozialismusforschung, europäische Archivprojekte und Digital Humanities (The International Comitee for the Computerization of the Komintern Archives/INCOMKA, Internationales Willi-Münzenberg Forum u. a.), portugiesische und spanische Studien.

Bernd Faulenbach

Prof. Dr., geb. 1943. Historiker an der Fakultät für Geschichtswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum, bis 2007 stellvertretender Direktor des Forschungsinstitutes Arbeit, Bildung, Partizipation. 1992–1998 Mitglied der Enquetekommissionen des Bundestages zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und ihrer Folgen, 1998–2015 stellvertretender Vorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung. Seit 2002 Mitglied der wissenschaftlichen Leitung des Editionsprojektes Dokumente zur Deutschlandpolitik, 2002–2015 Mitglied der Deutsch-Russischen Historikerkommission. Seit 2015 Vorsitzender von Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V., bis 2018 Vorsitzender der Historischen Kommission beim Parteivorstand der SPD.

Thomas Wegener Friis

Ph.D., geb. 1975. Associate Professor und Netzwerkkoordinator am Zentrum für das Studium des Kalten Krieges (Center for Koldkrigsstudier) an der Süddänischen Universität in Odense. 2003 Dissertation; 2003–2005 Mitarbeiter der Kommission zum Thema »Dänemark im Kalten Krieg«, seit 2005 an der Süddänischen Universität, Mitglied des Vorstands von The Baltic Intelligence und Security Studies Association (BISSA); 2015 Gastprofessor an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sowie an der Bar-Ilan-Universität in Tel Aviv/Israel. Mitglied des Research Institute of European and American Studies, Athen/Griechenland sowie des Museums »Grenzhus« in Schlagsdorf.

Stefan Karner

Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c., geb. 1952. Historiker, Gründer und ehemaliger Leiter des Ludwig Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung, Graz – Wien – Raabs; ehemaliger Vorstand des Instituts für Wirtschafts-, Sozial und Unternehmensgeschichte der Universität Graz; Co-Vorsitzender der Österreichisch-Russischen Historikerkommission; u. a. Österreichischer Wissenschaftler des Jahres 1995; Gründungsdirektor des Österreichischen »Hauses der Geschichte« (St. Pölten); wissenschaftlicher Leiter der Republiksausstellung im Parlament 2008/2009 (mit Lorenz Mikoletzky); wissenschaftlicher Leiter der NÖ Landesausstellung 2009 »Österreich – Tschechien«.

Mark Kramer

Prof. Dr., Direktor des Cold War Studies Program an der Harvard University und Senior Fellow des dortigen Davis Center for Russian and Eurasian Studies. Lehrtätigkeit für vergleichende Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen an den Universitäten Harvard, Yale und Brown. Ehemals wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Harvard Academy of International and Area Studies sowie Rhodes-Stipendiat an der University of Oxford. Übersetzer und amerikanischer Herausgeber des Bandes Schwarzbuch des Kommunismus, Autor zahlreicher wissenschaftlicher Aufsätze und Bücher.

Norman LaPorte

Ph. D. (Stirling), geb. 1964. Historiker, seit 2000 an der University of South Wales, Dozent (Reader) am Fachbereich Geschichte. Forschungsschwerpunkte: Kommunismus in Deutschland und Kommunismus im Vergleich, Beziehungen zwischen Großbritannien und der Deutschen Demokratischen Republik (1949–1990), Kalter Krieg. LaPorte ist Mitbegründer der Zeitschrift Twentieth Century Communism: A Journal of International History (seit 2009).

Ulrich Mählert

Dr. phil., geb. 1968 in Neckarsulm. 1987–1992 Studium der Politischen Wissenschaft, Anglistik und Germanistik, 1994 Promotion und bis 1998 Mitarbeiter eines internationalen Forschungsprojekts an der Universität Mannheim zur Geschichte der Parteisäuberungen im Kommunismus. Leiter des Arbeitsbereiches Wissenschaft und Internationale Zusammenarbeit bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Leitender Herausgeber des Jahrbuches für Historische Kommunismusforschung.

Krzysztof Ruchniewicz

Prof. Dr., geb. 1967 in Wrocław (Polen). Studium der (osteuropäischen) Geschichte an der Universität Wrocław, der Universität des Saarlandes und der Philipps-Universität Marburg; 2000 Promotion; 2007 Habilitation mit dem Thema »Die polnischen Bemühungen um die deutsche Wiedergutmachung in den Jahren 1944/45–1975«. Professor für Zeitgeschichte an der Universität Wrocław; Direktor des Willy-Brandt-Zentrums für Deutschland- und Europastudien der Universität Wrocław, gleichzeitig Lehrstuhlinhaber für Zeitgeschichte ebendort.

Peter Steinbach

Prof. Dr., geb. 1948 in Lage (Lippe). Wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin und Professor emeritus für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Mannheim. Außerdem Mitherausgeber von Neue Politische Literatur (NPL) sowie der Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (ZfG).

Brigitte Studer

Prof. Dr., lehrte an den Universitäten Zürich, Genf, Bern sowie an der Washington University in St. Louis (USA). Professorin emerita für Schweizer und Neueste Allgemeine Geschichte an der Universität Bern. 2001–2004 Gastprofessorin in Glasgow, 2013 Professeure invitée an der EHESS in Paris. 2001–2007 Mitglied des Forschungsrates der Abteilung I des Schweizerischen Nationalfonds, 2001–2005 ausländisches Mitglied des CNRS in Paris. Leitung des Forschungsprojektes »Krieg und Krise: Kultur- und emotionshistorische Perspektiven auf den schweizerischen Landesstreik vom November 1918«.

Stefan Troebst

Prof. Dr., geb. 1955 in Heidelberg. Osteuropahistoriker und Slawist. Professor für Kulturgeschichte des östlichen Europa an der Universität Leipzig sowie stellvertretender Direktor des dortigen Leibniz-Instituts für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO). Studium in Tübingen, (West-)Berlin, Sofia, Skopje und Bloomington. 1984 Promotion, 1995 Habilitation an der Freien Universität Berlin.

Krisztián Ungváry

Dr. der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, geb. 1969. Studium in Budapest, Jena und Freiburg/Breisgau. Promotion 1998 zum Thema »Belagerung Budapests im Zweiten Weltkrieg«. Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Ungarischen Nationalbibliothek Széchenyi, Budapest; Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge.

Alexander Vatlin

Prof. Dr., geb. 1962 in Aschgabad (Turkmenien). 1987 Promotion am Lehrstuhl für Neue und Neueste Geschichte an der Moskauer Lomonossow-Universität. Seit 1991 Leiter des Programms »Moderne Geschichte« am Institut für Menschenrechte und demokratische Forschung. Seit 1997 Lehrtätigkeit am Lehrstuhl für Neue und Neueste Geschichte der Lomonossow-Universität; 1998 Habilitation; seit 2006 Professor ebendort. 2001 Mitbegründer und seitdem Koordinator der »Arbeitsgruppe zur Erforschung der neuesten Geschichte Deutschlands« an der Lomonossow-Universität (www.rusgermhist.ru); seit 2015 Mitglied der Deutsch-Russischen Historikerkommission.

Felix Wemheuer

Prof. Dr., geb. 1977. Sinologe und Autor mehrerer Bücher zur Mao-Ära. Seit 2014 Professor für Moderne China-Studien an der Universität zu Köln. Studium der ostasiatischen Politik an der Ruhr-Universität Bochum und von 2000–2002 der »Geschichte der Kommunistischen Partei Chinas« an der Volksuniversität in Peking. Promotion zu Erinnerungen an die große Hungersnot (1958–1961) an der Universität Wien. Zwischen 2008 und 2010 Gastwissenschaftler am Fairbank Center for Chinese Studies an der Harvard Universität. Gastherausgeber des Jahrbuches für Historische Kommunismusforschung 2020.

Manfred Wilke

Prof. Dr., geb. 1941. 1976 Promotion, 1976–1980 wissenschaftlicher Assistent an der Technischen Universität Berlin, 1981 Habilitation im Fach Soziologie an der Freien Universität Berlin, 1985 Professor für Soziologie an der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin, 1992 Mitbegründer und bis 2006 Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat an der Freien Universität Berlin. 1992–1998 sachverständiges Mitglied der Enquetekommissionen des Bundestags zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und deren Folgen; seit 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung, Graz.

Inhalt – JHK 2020

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