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Lesen - Monographie

Westemigranten: Deutsche Kommunisten zwischen USA-Exil und DDR

Analyse | Monographie

Mario Keßler

Buchcover
Buchcover

Mario Keßlers Buch "Westemigranten: Deutsche Kommunisten zwischen USA-Exil und DDR" beschreibt das Leben von deutschen Kommunisten, die während des Dritten Reiches ins Exil in die Vereinigten Staaten gingen und diese nach Ende des Zweiten Weltkrieges in Richtung der DDR wieder verließen. Der Autor geht dabei den Erfahrungen der Exilanten im kapitalistischen Ausland nach, ihren Entwürfen und Vorstellungen für eine Gesellschaft nach dem Krieg sowie deren Erfüllung oder Enttäschung im real existierenden Sozialismus der DDR. Das Buch gliedert sich in acht Kapitel, welche die Wege von Westmigranten mit all ihren Schwierigkeiten und Hoffnungen nachzeichnen: Die USA und die Flüchtlinge; Zwischen Integration und Marginalisierung: Deutsche Kommunisten in den USA; Politik und Zeitgeschichte: Netzwerke und Publizistik der deutschen Kommunisten; Ein Netzwerk an Verschwörern: Deutsche Kommunisten im Visier des FBI; Rückkehr und Neubeginn, Hoffnungen und Rückschläge; „Säuberungen“ ohne letzte Konsequenz: Der SED-Apparat und die Rückkehr aus Amerika; Zwischen Teilhabe und Flucht: Die „Amerikaner“ in der DDR; Amerika, die DDR und die Erinnerung.

Bibliografische Angabe

Mario Keßler: Westemigranten: Deutsche Kommunisten zwischen USA-Exil und DDR, Köln: Böhlau 2019.