Aufsatz

Die Verarbeitung des 17. Juni 1953 in der DDR und der Bundesrepublik

Bernd Faulenbach

Auf der Abbildung ist der Name des Autors (Bernd Faulenbach) und der Titel seines Buchbeitrages (Die Verarbeitung des 17. Juni 1953 in der DDR und der Bundesrepublik) auf ein Foto der Friedrich-Ebert-Stiftung gesetzt worden, das einen Panzer zeigt, der von Demonstranten umringt ist.

Der Aufstand am 17. Juni 1953 hat im deutschen Bewusstsein der Nachkriegsepoche eine große, wenn auch in beiden Staaten und einzelnen Zeitabschnitten sehr unterschiedliche Rolle gespielt. Am Umgang mit der Erinnerung an dieses Geschehen lassen sich wesentliche Aspekte der Geschichte der beiden deutschen Staaten verdeutlichen: das Verhältnis von Bundesrepublik und DDR, Legitimations- und De-Legitimationspro zesse in beiden deutschen Staaten, nicht zuletzt die Politik mit Erinnerung sowie Historisierungsprozesse. Die Umwälzung 1989/90, der Sturz des SED-Systems und die (Wieder-)Vereinigung haben alle diese Prozesse gleichsam historisch überholt, so dass sich die Frage nach einer Neubewer tung des 17. Juni 1953 in der Gegenwart des vereinigten Deutschland stellt. Hier soll der Umgang mit dem 17. Juni 1953 im geteilten Deutschland skizziert und abschließend die Frage aufgeworfen werden, inwieweit der 17. Juni 1953 im Geschichtsbewusstsein des vereinigten Deutschland ein neues Gewicht erhalten hat bzw. erhalten soll.

Lesen Sie hier den Beitrag von Bernd Faulenbach "Die ´Verarbeitung` des 17. Juni 1953 in der DDR und der Bundesrepublik" zum Sammelband "Der 17. Juni 1953. Ein Aufstand für Einheit, Recht und Freiheit. Hrsg. von Ulrich Mählert. Bonn 2003, S. 252-272. Nachveröffentlichung aus Anlass des 70. Jahrestags des DDR-Volksaufstandes mit freundlicher Genehmigung des Verlages J.H.W. Dietz Nachf. GmbH.

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Umfang der Originalausgabe

20 Seiten

Quelle

in: Ulrich Mählert: Der 17. Juni 1953. Ein Aufstand für Einheit, Recht und Freiheit. Bonn: Dietz Verlag 2003, S. 252-272

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