Deutsche Schiffahrts- und Umschlagsbetriebe (DSU) (1956)
Siehe auch die Jahre 1958 1959
Nachfolger der am 27. 7. 1949 als Anstalt öffentlichen Rechts errichteten „Deutschen Schiffahrts- und Umschlagsbetriebszentrale“, die durch VO vom 20. 2. 1952 aufgelöst wurde. Seit dem 1. 1. 1952 bestehen drei Schiffahrts- und Umschlagsbetriebe, und zwar in Berlin, Magdeburg und Stralsund. Die DSU-Betriebe sind selbständig planende und wirtschaftende Einheiten der „volkseigenen“ Wirtschaft, die nach einem genauen Betriebsplan arbeiten. Sie sind zuständig für die Verwaltung der „volkseigenen“ Binnenschiffseinheiten, der Binnenhäfen nebst Verladeeinrichtungen, Lagerhallen usw. sowie für die Lenkung und den Einsatz der gesamten Fracht- und Fahrgastschiffahrt. Im Mai 1952 gewann die [S. 61]DSU eine größere Bedeutung durch die Übernahme der Schiffe des sowjetischen Betriebs Gosporochodstow in der Zone.
Literaturangaben
- Seidel, Wolfgang: Verkehrswirtschaft und Verkehrspolitik in der sowjetischen Besatzungszone. (Mat.) 1953. 235 S. m. 72 Tab. u. 9 Schaubildern.
Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 60–61
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