DDR von A-Z, Band 1956

Großhandel, Kommunaler (1956)

 

 

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960


 

Seit Ende 1953 eingeführte Handelsorgane unter Regie der Kreisverwaltungen und der Räte der kreisfreien Städte. Aufgabe: Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Industriewaren. Der kommunale G. beliefert HO-Verkaufsstellen und z. T. auch den privaten Einzelhandel. Importe werden durch den kommunalen G. durch einen Schlüssel, der von der Abt. Handel und Versorgung auf[S. 101]gestellt wird, verteilt. Mitte 1953 bestanden in der Zone etwas über 100 kommunale G.-Betriebe. Da sie fast sämtlich unrentabel wirtschaften, ist eine Umorganisation geplant.

 

Literaturangaben

  • Pöhler, Felix: Die Vernichtung des privaten Großhandels in der sowjetischen Besatzungszone. (BB) 1952. 88 S. m. 15 Anlagen.
  • *: Der Einzelhandel in der Versorgung der Bevölkerung der sowjetischen Besatzungszone. (Mat.) 1953. 64 S. m. 15 Tab. u. 22 Anlagen.

 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 100–101


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.