DDR von A-Z, Band 1956

Heinrich-Heine-Preis (1956)

 

 

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969


 

Staatliche Auszeichnung, gestiftet aus Anlaß des 100. Todestages von Heinrich Heine durch VO. vom 17. 2. 1956 (GBl. I S. 209). Der HHP. wird verliehen an Schriftsteller und Publizisten für lyrische Werke und Werke der literarischen Publizistik, „die, das Erbe Heinrich Heines wahrend, ein würdiger Beitrag für die Entwicklung der sozialistischen deutschen Nationalliteratur sind“ (§ 2). Die Verleihung erfolgt durch den Minister für Kultur. Die Auszeichnung besteht aus einem steuerfreien Geldpreis (1. Preis: bis zu 7.500 DM Ost, 2. Preis: bis zu 5.000 DM Ost) und einer Urkunde; sie berechtigt zur Führung der Bezeichnung „Träger des HHP.“


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 109


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.