DDR von A-Z, Band 1956

Radebeul (1956)

 

 

Siehe auch das Jahr 1969


 

[S. 207]Stadt im sächsischen Bezirk Dresden, am Südhang der Lößnitzhöhen, an der Elbe, mit 42.378 Einwohnern (1955); Karl-May-Museum; Gartenstadt mit Wein-, Obst- und Gemüsebau (Spargel) sowie chemischer, pharmazeutischer und Metallindustrie (Chemische Industrie).

 

R. wird 1349 erstmals urkundlich erwähnt. 1935 hat R. durch die Eingemeindung der Nachbarstadt Kötzschenbroda und sechs weiterer Gemeinden eine erhebliche Ausdehnung und Bevölkerungszunahme erfahren.


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 207


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.