DDR von A-Z, Band 1956

Shukow, Grigorij Konstantinowitsch (1956)

 

 

* 1895 in Strelkowa (Mittel-Rußland) als Sohn eines Bauern; Metallarbeiter, schloß sich nach 1917 der Roten Armee [S. 233]und der bolschewistischen Partei an. Während des Bürgerkrieges Regimentskommandeur, Anfang der zwanziger Jahre Teilnahme am Ausbildungskursus für Generalstabsoffiziere, Armeekommandeur im Fernen Osten; leitete 1940 die Besetzung Bessarabiens. Im Febr. 1941 stellv. Volkskommissar für Landesverteidigung, zeitweise Chef des Generalstabes, im Herbst 1941 Oberbefehl an der Mittelfront, Anfang 1943 Oberbefehl an der Südfront (Stalingrad), 1945 Eroberung von Berlin. Nach dem Kriege Vertreter der SU im Alliierten Kontrollrat, Oberbefehlshaber der Sowjet. Besatzungstruppen in der SBZ. Am 22. 3. 1946 in die SU zurückberufen. Nach Stalins Tod stellv. Verteidigungsminister, am 8. 2. 1955 als Nachfolger Bulganins zum Verteidigungsminister der SU ernannt. Dreimal „Held der Sowjetunion“ dreifacher Träger des Lenin-Ordens und anderer hoher sowj. und ausländ. Orden.


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 232–233


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1956 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für allgemeine Personenrecherchen wird neben der Rubrik BioLeX

auch auf andere biographische Nachschlagewerke verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

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