DDR von A-Z, Band 1956

Sonneberg (1956)

 

 

Siehe auch das Jahr 1969


 

Stadt im thüringischen Bezirk Suhl, Kreisstadt, am Südrand des Thüringer Waldes, an der Röthen, mit 29.059 Einwohnern (1955); Mittelpunkt der weltbekannten thüringischen Spielwarenindustrie, daneben Festartikelherstellung, Griffelschieferbrüche; nahe der Stadt auf dem Erbisbühl (638 m) höchstgelegene Sternwarte Deutschlands (seit 1925).

 

S. wird 1207 erstmals urkundlich erwähnt und ist seit dem 14. Jh. Stadt. 1735 kam S. an das Herzogtum Sachsen-Meiningen. Seit 1920 gehört die Stadt zu Thüringen.


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 233


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.