DDR von A-Z, Band 1956

Wloch, Karl (1956)

 

 

* 4. 8. 1905 in Berlin als Sohn eines Arbeiters. 1919 KJV, 1924 KPD, Redakteur und KP-Funktionär. In der NS-Zeit mehrfach verhaftet. April 1948 als Redakteur und „Betreuer“ der deutschen Kriegsgefangenen in Polen; nach Deutschland zurückgekehrt, wurde W. Generalsekretär der Hellmut-von-Gerlach-Gesellschaft, der späteren Deutsch-polnischen Gesellschaft für Frieden und gute Nachbarschaft, 1952 Generalsekretär der neugegründeten Gesellschaft für ➝kulturelle Verbindungen mit dem Ausland. Im Juni 1954 zum Leiter des Amtes für ➝Literatur und Verlagswesen ernannt.


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 300


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1956 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/wloch-karl verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.